Insgesamt 1.100 Runden gedreht

„Charitylauf für Lotte kam gut an“

Lotte, hier mit ihrer Pflegerin, absolvierte beim Charitylauf auch ein paar Runden. - Foto: DRK

Hoya - Vor dem Start des Charitylaufs „Schäfchen läuft für Lotte“ war das Organisationsteam, bestehend aus Marianne vom Verein „Schäfchen läuft für Lotte, Leukodystrophien und Menschen in Not“ sowie Anna Weigel und Alfred Tiltz von der Bereitschaft Hoya des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) schon ein bisschen nervös. „Bei einer solchen Veranstaltung, die das erste Mal stattfindet, weiß man nie, wie es läuft und wie viele Leute kommen“, sagt Anne Weigel. Das Fazit der Drei: Es kam gut an!

„Jeder kann Lebensretter sein und werden“, mit diesen Worten eröffnete Hoyas Bürgermeisterin Anne Wasner die Veranstaltung auf dem örtlichen Sportplatz. „Es ist ganz einfach, sich als Stammzellenspender registrieren zu lassen.“ Für die Registrierung mittels eines Wangenabstrichs war das Norddeutsches Knochenmark- und Stammzellspender-Register (NKR) vor Ort. Das Angebot nahmen viele Zuschauer an.

Nach dem Startschuss ging es dann auch los. Die Eröffnungsrunde liefen die Organisatoren, gefolgt von der DRK-Bereitschaft, dem Jugendrotkreuz Hoya und Mitarbeiterinnen vom DRK-Altenzentrum Hoya. Die Teilnahme am Lauf war kostenlos, eine Spende statt Startgeld nahmen die Veranstalter gerne entgegen.

Die Jugend der SG Hoya absolvierte für den guten Zweck gleich mehrere Runden. Der siebenjährige Arthur aus Eystrup „opferte“ sein Taschengeld, und lief zwölf Runden für Lotte. Auch die Feuerwehr Hoya war mit mehreren Kameraden an den Start gegangen. Die achtjährige Emilia lief mit ihrem Papa 35 Runden für Lotte. Eine 56 Jahre alte Teilnehmerin absolvierte 25 Runden am Stück. „Das ist schon sehr beachtlich“, sagt Tiltz.

Auf der Facebook-Seite der Veranstaltung hielten die Organisatoren die Fans ebenfalls auf dem Laufenden. Dort posteten sie die Aktionen von Spendern, die nicht in Hoya dabei sein konnten – beispielsweise von Teilnehmern aus Köln, Fehmarn und Neustadt am Rübenberge.

Lotte, für die diese Veranstaltung ins Leben gerufen worden war, kam mit ihren Eltern und ihrer Pflegerin, um ein paar Runden im Rollstuhl zu drehen.

Wiederholung im nächsten Jahr

Die Schwarmerin Charlotte Mira (Lotte) Scholz leidet an der seltenen Stoffwechselkrankheit Leukodystrophie. „Wir sind dankbar, dass Marianne und das DRK das in kurzer Zeit für Lotte auf die Beine gestellt haben“, sagt Michael Scholz. Am Ende wurden mehr als 1 100 Runden gezählt. Für die Organisatoren ein gutes Ergebnis.

Marianne aus Hoya, die ihren Nachnamen nicht in der Zeitung lesen möchte, dankte allen Sponsoren und Spendern, die diese Veranstaltung unterstützt haben. Alfred Tiltz und Anna Weigel sprachen einen großen Dank an die eigenen Helfer der DRK-Bereitschaft und des Jugendrotkreuzes aus.

Neben der Familie von Lotte kommen die Spenden dem NKR und dem Verein „Die Freunde der Kinderklinik des UK Eppendorf“ zugute, teilten die Organisatoren mit. Und sie versprechen: „Wir planen, im nächsten Jahr wieder so einen Charitylauf zu veranstalten.“ Dann soll es ein größeres Rahmenprogramm geben.

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