Bund und Land unterstützen Projekte in Eystrup und Hoya: Bahnhof, Schloss, Handel und mehr

1,5 Millionen Euro Fördergelder fließen

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Die Landesbeauftragte Karin Beckmann (links) überreichte Detlef Meyer und Anne Wasner die Förderbescheide.

Hoya/Eystrup - Eystrup und Hoya bekommen von Land und Bund 929000 Euro aus dem Förderprogramm „Kleine Städte und Gemeinden“, Hoya obendrauf weitere 600000 Euro aus dem Programm „Aktive Stadt“.

Die entsprechenden Förderbescheide übergab am Donnerstag Karin Beckmann an Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer und Hoyas Bürgermeisterin Anne Wasner. Die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung informierte sich zugleich über die zur Förderung vorgesehenen Projekte und über die Lage der Samtgemeinde im Allgemeinen. „Das sieht doch schon mal nach ziemlich viel Aktivität aus“, sagte sie in Hinblick auf die ihr vorliegenden Anträge.

In Eystrup stehen in den nächsten Jahren die letzten Schritte zur Umgestaltung des Bahnhofsumfelds an. In Hoya sollen das Dach des Kulturzentrums Martinskirche saniert und der Bürgerpark neu gestaltet werden. Dafür gibt es Fördergelder aus dem Programm „Kleine Städte und Gemeinden“. Darin werden Projekte gefördert, mit denen die Kommunen dem demografischen Wandel begegnen.

Um die Aktivierung von Ortszentren hingegen geht es im Programm „Aktive Stadt“, aus dem Hoya erstmals Geld bekommt. Ein Baustein sei dabei in Hoya das Schloss, sagte Detlef Meyer. „Wir arbeiten an einem multifunktionalen Nutzungskonzept, das wir bis Jahresende vorstellen wollen.“ Außerdem ist „die Weserpromenade eine Herzensangelegenheit, in der man schon seit Jahren Lösungen sucht, um die Weser mehr einzubinden“.

Ein weiteres Thema: Zukunft des Einzelhandels. Diesbezüglich laufe derzeit eine „vertiefende Untersuchung“ (wir berichteten).

Die Fördergelder aus beiden Programmen stammen zu gleichen Teilen von Bund und Land. Sie beteiligen sich zu jeweils einem Drittel an den Projektkosten. Das letzte Drittel müssen die Kommunen selbst finanzieren.

mwe

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