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Brücke über Ziegeleisee gesperrt: Stadt Hoya will Bauwerk provisorisch reparieren

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Von: Nala Harries

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Kein Durchkommen mehr: Spaziergänger, die die Brücke am Ende des Fliederwegs in Hoya nutzen wollen, um an das andere Ufer zu gelangen, müssen bis auf Weiteres auf eine andere Route ausweichen.
Kein Durchkommen mehr: Spaziergänger, die die Brücke am Ende des Fliederwegs in Hoya nutzen wollen, um an das andere Ufer zu gelangen, müssen bis auf Weiteres auf eine andere Route ausweichen. © nala harries

Hoya – Wer Hoyas Idylle während eines Spaziergangs genießen will, den führt sein Weg oftmals an den Ziegeleisee. Vom Fliederweg aus kann man dem Trubel des Wohngebiets schnell entfliehen. Denn dort befindet sich eine Brücke, die die beiden Ufer miteinander verbindet und schlussendlich auf einen Weg rund um den See führt. Das Bauwerk gilt als wichtige Überquerungshilfe. Doch seit geraumer Zeit ist an dieser Stelle kein Durchkommen mehr.

„Wir haben die Brücke kurzfristig gesperrt“, sagt Bauamtsleiter Rolf Walnsch auf Nachfrage der Kreiszeitung. Spaziergänger müssen sich daher bereits seit knapp zwei bis drei Wochen mit einer anderen Route zufriedengeben. „Unter dem Belag ist ein Balken gebrochen, und bevor noch etwas passiert, mussten wir tätig werden“, erklärt Walnsch, warum eine Sperrung nötig war. Zuständig für die Instandhaltung der Brücke ist die Stadt Hoya, die auch Eigentümerin des Ziegeleisees ist. Ursprünglich wollte sich der Anglerverein Nienburg-Weser um das Gewässer kümmern – sowohl um den Fischbestand als auch um die Uferpflege. Der Stadtverwaltung war es jedoch wichtig, den See für jedermann zugänglich zu machen. Dafür wurde beispielsweise extra der genannte Rundweg neu gestaltet, sodass Spaziergänger die Auszeit in der Natur genießen können.

Wie lange die sich jetzt noch gedulden müssen, bis die Brücke am Fliederweg wieder freigegeben wird, das steht noch nicht fest. „Wir warten aktuell noch auf ein Angebot für eine provisorische Reparatur“, sagt der Bauamtsleiter. Unabhängig davon überlege man zudem statt der Brücke ein ganz neues „System“ einzuführen. Darüber müsse nach Angaben von Rolf Walnsch aber noch der Stadtrat entscheiden.

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