Baumesse Grafschaft Hoya: Aussteller beraten und zeigen Ideen

Tipps und Expertenwissen rund um altersgerechtes Wohnen

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Wohnungen und Häuser für Senioren sind ein Thema bei der Baumesse Grafschaft Hoya.

Hoya - Senioren haben an ihre persönliche Wohnqualität ganz andere Ansprüche als junge Familien. In einer alternden Gesellschaft wie unserer rückt das Thema zunehmend in den Vordergrund. Deshalb informieren auch bei der Baumesse am Sonnabend, 5. März, (13 bis 18 Uhr, und tagsdarauf (11 bis 18 Uhr) im Schulzentrum Hoya viele Handwerker und Planer über das Thema altersgerechtes Wohnen und Bauen.

Eine von ihnen ist die Architektin Marianne Wehr aus Hoyerhagen. Sie präsentierte ihre Ideen bereits vergangenen Dienstag bei einem Infoabend der Katholischen Erwachsenenbildung in Hoya. Aktiv und zufrieden leben im Alter – das geht in Hoya besonders gut, sagt Marianne Wehr. „In Hoya findet sich die passende Infrastruktur, es gibt Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und viele Möglichkeiten, die Freizeit aktiv zu gestalten.“

Aus diesem Grund verfolgt Marianne Wehr seit einiger Zeit ihre Vision vom seniorengerechten Wohnen in Hoya. „Ich stelle mir ein Haus vor, mit sechs bis acht Wohneinheiten, in denen Senioren in gedeihlicher Nachbarschaft miteinander wohnen.“ Dazu gehöre in jedem Fall ein Gemeinschaftsraum, in dem man für Gespräche oder Feierlichkeiten zusammen kommen kann, ebenso wie ein „Kümmerer“, der entweder selbst im Haus wohnt, oder zu speziellen Zeiten dort verlässlich anwesend ist.

„Ich weiß, dass das an vielen Stellen gut funktioniert“, sagt Marianne Wehr. In Eystrup und Bruchhausen-Vilsen gebe es bereits ähnliche Projekte. Gemeinsam mit Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer sei sie auf der Suche nach einem passenden Grundstück, um ihre Vision zu verwirklichen.

Auch, wer seinen Lebensabend in gewohnter Umgebung verbringen möchte, ist nicht auf sich allein gestellt. Im Rahmen der Baumesse präsentieren die Unternehmer, welche Möglichkeiten es gibt, auf veränderte körperliche Fähigkeiten und Bedürfnisse im Alter einzugehen. Häufig werden dafür nämlich Umbaumaßnahmen erforderlich.

Neutrale und kostenlose Beratung für barrierefreies Wohnen bieten die ehrenamtlichen Wohnberater des Landkreises. Weitere Infos im Senioren- und Pflegestützpunkt, Rühmkorffstraße 12 in Nienburg, Telefon 05021/967682.

mhu

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