Förderprogramm „Integration im und durch Sport“

Basketball-Gruppe für Geflüchtete

Jeden Mittwoch können Geflüchtete in einer speziellen Trainingsgruppe Basketball beim RV Hoya spielen.

Hoya - Die Basketball-Abteilung des Rudervereins (RV) Hoya hat mit Unterstützung des Landessportbunds und dem Förderprogramm „Integration im und durch Sport“ ein neues Projekt ins Leben gerufen: Immer mittwochs von 17 bis 18.30 Uhr bieten die „Dukes“, wie sich die Basketballer nennen, eine Trainingsgruppe für Geflüchtete an, um ihnen das Ballspiel näher zu bringen. Den Anfang machte eine Gruppe mit männlichen Jugendlichen, die zum größten Teil aus Afghanistan und Guinea stammen. Sie sind 17 Jahre alt und wohnen derzeit in einem Kinderheim in Hoyerhagen.

Sonja Stollmann, Lehramtsstudentin und aktive Spielerin im RV Hoya, hat das Projekt ins Leben gerufen. „Ich unterrichtete dort einen Deutschkurs und habe gemerkt, dass Integration nicht nur über Sprache erfolgen sollte. Da kam mir die Idee, den Schülern mein Hobby zu zeigen. Ich denke, dass dadurch auch gleich ein ganz anderes Miteinander entsteht“, sagt sie.

Gemeinsam mit einem Betreuerteam sollen den Geflüchteten Bewegungen mit dem Ball nähergebracht werden, damit sie ein Gefühl für den Basketball entwickeln. Auch die Spieler des Vereins nehmen aktiv an den Trainingseinheiten in der großen Sporthalle an der Rudolf-Harbig-Straße teil.

Das Angebot wird nun mit weiteren weiblichen und männlichen Altersgruppen erweitert. Teilnehmen können alle Geflüchteten im Alter von 12 bis 18 Jahren.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Unterstützung des Sportbunds, der Stadt Hoya und unseren freiwillig Engagierten ein solches Sportangebot anbieten können“, sagt der Vorsitzende der Basketballabteilung Dennis Rokitta.

Interessierte melden sich bei Sonja Stollmann, Telefon 0152/53436837.

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