Rettungswache und Tagespflegestation

ASB baut zwei Gebäude in Hoya / Gesamtkosten in Höhe von 2,3 Millionen Euro

Die Rettungswache und Tagespflegestation des ASB soll auf diesem Gelände an der Langen Straße auf Höhe der Einmündung zur Von-Kronenfeld-Straße enstehen.  
Foto: Jannick Ripking
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Die Rettungswache und Tagespflegestation des ASB soll auf diesem Gelände an der Langen Straße auf Höhe der Einmündung zur Von-Kronenfeld-Straße enstehen. Foto: Jannick Ripking
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Hoya – Der Kreisverband Nienburg des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) baut in Hoya eine neue Rettungswache mit dazugehöriger Tagespflege. Die Gebäude entstehen auf einem Grundstück an der Langen Straße auf Höhe der Einmündung zur Von-Kronenfeld-Straße. Der Bauantrag zum Bebauungsplan 49 „Rettungsstation und Tagespflege Lange Straße“ sei jetzt eingereicht worden, berichtete Stadtdirektor Detlef Meyer bei der jüngsten Ratssitzung der Stadt Hoya.

Das Gebäude an der Von-Kronenfeld-Straße, in dem die Rettungswache des ASB derzeit untergebracht ist, sei nur gemietet, teilte das Hoyaer Bauamt mit. Dort sind im Moment zwei Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug stationiert. Der ASB habe der Verwaltung der Stadt aber signalisiert, dass er Interesse an einem eigenen Gebäude in Hoya für seine Rettungsfahrzeuge hat. Dem Wunsch entspreche die Stadt durch den Bebauungsplan „Rettungsstation und Tagespflege Lange Straße“.

„Wir möchten das Wohlbefinden der Menschen in Hoya stärken“, sagte Jens Sewohl, Kreisgeschäftsführer des ASB. Eine pflegewissenschaftliche Analyse des ASB habe gezeigt, dass eine Tagespflegeeinrichtung in Hoya sinnvoll sei. „Wir wollten die Dienstleistungen, die wir vor Ort noch nicht anbieten, mit einbeziehen“, erklärte Sewohl. Dass der Bau der Tagespflegestation mit dem der Rettungswache zusammenfällt, habe praktische Gründe. „Wenn die Bagger schon dort sind, warum sollen wir dann nicht auch zwei Gebäude an dem Standort errichten?“, fragte Sewohl mit einem Schmunzeln.

Die Fläche an der Langen Straße habe man gewählt, weil es das einzig verfügbare Gelände mit ausreichend Platz im Stadtgebiet sei, erklärte Detlef Meyer. Sie soll dem Gemeinbedarf diene, deswegen sollen dort auch öffentliche Parkplätze entstehen. Westlich an die geplante Rettungswache grenzt das Wohnbaugebiet „Lange Straße“. Das Grundstück hat die Stadt an den ASB verkauft. „Wir müssen die Baureife durch das vorhabenbezogene Planverfahren herstellen“, sagte Meyer. Der ASB fungiert als Bauträger und Bauherr. Die Kosten des Baus der beiden Einrichtungen belaufen sich laut Sewohl auf 2,3 Millionen Euro. „In erster Linie trägt der ASB die Kosten“, sagte der Geschäftsführer.

Der Rat der Stadt stimmte jetzt dem Ergebnis der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung zu. Die eingegangenen Stellungnahmen seien allerdings noch nicht in den Bebauungsplan eingearbeitet. Das geschehe aber im Zuge der kommenden zweiten öffentlichen Auslegung. Erst danach könne der Bebauungsplan als Satzung beschlossen werden.

„Wenn alles gut läuft, kann es im September mit dem Bau der Rettungswache losgehen“, sagte Stadtdirektor Detlef Meyer im Zuge des nun parallel zum Planverfahren eingegangenen Bauantrages über den Baubeginn der neuen Rettungswache und Tagespflegestation des ASB. „Wir hoffen auf eine schnelle Prüfung und Umsetzung des Verfahrens“, ergänzte Sewohl.

Der ASB geht von einer Bauzeit von insgesamt 12 Monaten aus. Im Idealfall wäre die neue Rettungswache inklusive Tagespflegestation also im Herbst 2021 einzugsbereit – wenn sich die Lage um das Coronavirus nicht wieder verschlimmert.

Von Jannick Ripking

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