Auftrag noch nicht ausgeschrieben

Arbeiten am Schiffsanleger nicht vor Frühjahr 2018

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Weil der Verankerung der Spundwand an einigen Stellen gerissen ist, hat das Wasser- und Schifffahrtsamt den Anleger am Löschplatz zwischen den Weserbrücken teilgesperrt.

Hoya - Von Michael Wendt. Die Schiffsanlegestelle zwischen den Weserbrücken in Hoya ist seit März 2016 gesperrt und wird es bis auf Weiteres auch bleiben. Zwar sollen die nötigen mehrmonatigen Sanierungsarbeiten laut Wasser- und Schifffahrtsamt Verden demnächst ausgeschrieben werden. Sie beginnen nach derzeitigem Planungsstand aber erst im Frühjahr 2018, um ausschließen zu können, dass sie bis zur Hochwasser-Saison im Winter dauern.

Rückblick: Bei einer Routinekontrolle hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Anfang 2016 eine Beule in der Spundwand des Anlegers entdeckt. Nähere Untersuchungen zeigten, dass im beschädigten Bereich eine Rückverankerung abgerissen war. Zunächst sperrte das WSA daraufhin die gesamte Anlegestelle am Löschplatz. Mittlerweile ist sie auf einer Länge von 90 Metern wieder freigegeben, weil sie in diesem Bereich ausreichend stabil ist. Die auf der Weser verkehrenden, 85 Meter langen Binnenschiffe können dort also anlegen.

Damit der Löschplatz hinter der ungenügend verankerten Spundwand nicht von Autos befahren wird, ist er abgesperrt. Dieser dient auch als optischer Hinweis für die Schiffsführer, die in diesem Bereich nicht anlegen und keine Autos absetzen dürfen, teilt der stellvertretende WSA-Leiter Thomas Lippel auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Warum aber dauert die Vergabe der Sanierungsarbeiten so lange? Man habe den Schaden aufgenommen, dann einen Sanierungsplan entworfen und verschiedene Nachweise erbringen müssen, antwortet Lippel. „Die Planung, wie wir sanieren wollen, werden wir in den nächsten Tagen oder Wochen abschließen“, sagt er. Dann sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden. Das WSA lässt in diesem Zuge den Schiffsanleger über die gesamte Länge von 160 Metern sanieren.

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