Aktion an der Grundschule Eystrup

„Schulbus auf Füßen“ nimmt Fahrt auf

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Alina Ehlermann und Axel Grünvogel präsentieren das Schild, das auf die Haltestellen hinweist.

Eystrup - Der „Schulbus auf Füßen“ steuert seit gestern die Gretel-Bergmann-Grundschule Eystrup an. Die Mädchen und Jungen trafen sich erstmalig an einer der vier Haltestellen, um gemeinsam zur Einrichtung zu laufen. Dort angekommen, stellten Schüler zusammen mit Rektorin Cornelia Kehlbeck-Raupach und Axel Grünvogel, Verkehrssicherheitsberater der Polizei Nienburg, das Projekt vor.

„Nicht ein Bus, sondern die Mädchen und Jungen starten in Gehgemeinschaften von festen Haltestellen aus zur Schule“, sagte Grünvogel. Die Vorteile der Aktion seien, dass die Kinder ausgeglichener seien, sich im Unterricht besser konzentrieren könnten, ihre Umgebung kennenlernten und praktische Erfahrungen im Straßenverkehr machten. Grünvogel appellierte an die Eltern, darauf zu achten, dass ihr Nachwuchs helle, reflektierende Kleidung trage.

In den vergangenen Tagen brachte der Polizist den Kindern bei, wie sie sich im Straßenverkehr zu verhalten haben und erklärte ihnen den Nutzen der „gelben Füße“. Diese kennzeichnen auf dem Schulweg geeignete Fahrbahn-Querungsstellen. „Wenn vor den Füßen ein Strich aufgemalt ist, müssen wir stehen bleiben und gucken. Erst, wenn die Straße frei ist, dürfen wir gehen“, erklärte Lotta aus der Klasse 2b. Das gelte an Zebrastreifen, Ampeln und überall dort, wo sie und ihre Mitschüler Straßen überqueren.

Da die Grundschule Eystrup „Umweltschule in Europa“ sei und ein sportliches Profil habe, sei es nur folgerichtig am „Schulbus auf Füßen“ teilzunehmen, sagte Ingo Ricklefs, Vorsitzender des Schulelternrats. Die Aktion schone einerseits die Umwelt und fördere andererseits die Gesundheit der Teilnehmer.

Schulleiterin Cornelia Kehlbeck-Raupach freute sich darüber, dass ihre Einrichtung die erste im Landkreis Nienburg ist, die sich an der landesweiten Aktion beteiligt hat. Zudem würdigte sie die Arbeit von Alina Ehlermann aus der Klasse 4a. Im Kunstunterricht vor den Sommerferien hätten die damaligen Drittklässler Haltestellenschilder entworfen. „Da waren viele gute Vorschläge dabei. Aber einer ragte heraus“, sagte Kehlbeck-Raupach. An der Bahnhofstraße (Penny), Mühlenstraße/Am Blanken Moor, Stolperstraße (gegenüber Bushaltestelle) und Doenhauser Straße/Cohrsweg weißt Alinas Bild auf die Haltestelle hin.

asc

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