„Älter werden in der Samtgemeinde“ erschienen / Projekt für Betreutes Wohnen in Eystrup geplant

Alle Angebote für Senioren in einer Broschüre erfasst

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Stellten gemeinsam den neuen Seniorenratgeber vor: (von links) Fachdienstleiterin Britta Grohs, Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer und die Leiterin des Familienservice-Büros, Ursula Priggen-de Riese.

Hoya - Von Michael Wendt. „Vielfältig und bunt sind die Angebote für ältere Menschen in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya“, sagt Ursula Priggen-de Riese. Die Leiterin des Familienservice-Büros im Rathaus Eystrup untermauert ihre Aussage gleich mit einer ganzen Broschüre, die eben diese bunten Angebote für Senioren zusammenfasst. Das 60 Seiten starke Druckwerk ist kostenlos in den Rathäusern Hoya und Eystrup erhältlich sowie in vielen öffentlichen Einrichtungen, unter anderem in der Geschäftsstelle der Kreiszeitung, Lange Straße 23 in Hoya.

„Uns war es wichtig, die Angebote alle mal zu sammeln“, sagt Ursula Priggen-de Riese. Die Kirchen, Vereine und Verbände, die Volkshochschulen und Büchereien sowie viele Firmen schaffen das breit gefächerte Angebot in den Bereichen Bewegung, Geselligkeit, Service, Bildung und Kultur. Ein Blick in die Broschüre offenbart in der Tat eine erstaunliche Vielfalt.

Die Angebote richten sich an Senioren jeden Alters. Aber einen großen Bereich nehmen die Angebote für all diejenigen ein, die im Alter nicht mehr so können, wie sie möchten.

„Bei den Pflegediensten sind wir in der Samtgemeinde sehr gut aufgestellt“, sagt Ursula Priggen-de Riese, „es gibt fünf Dienste und eine Intensivpflege.“ Hinzu kommt das Angebot von verschiedenen Lieferdiensten für die täglichen Mahlzeiten.

In Bücken und Schweringen gibt es eine Tagespflege. Und Senioren, die alleine nicht mehr zurecht kommen, finden Altenheime in Eitzendorf, Eystrup und Hoya.

Beim Zusammenstellen der Broschüre hat die Samtgemeinde aber auch gemerkt, wo sie etwas verbessern muss, sagt Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer: „Das sind vor allem die Bereiche Mobilität und alternative Wohnformen.“ Betreutes Wohnen wird derzeit nirgendwo angeboten. Allerdings entwickelt die Heimbetriebsgesellschaft Iuvare gerade ein solches Projekt in Eystrup. Dafür hat sie die ehemalige Sparkassen-Filiale an der Bahnhofstraße gekauft – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Seniorenheim „Landsitz Hohenholz“.

Die neue Broschüre trägt den Titel „Älter werden in der Samtgemeinde – ein Wegweiser“. „Damit haben wir nun etwas, was wir Familien und Einrichtungen an die Hand geben können“, sagt Ursula Priggen-de Riese, die im Familienservice-Büro immer wieder Anfragen von Senioren oder ihren Angehörigen erhält. Zu erreichen ist sie im Rathaus Eystrup, unter Telefon 04254/931053 und per E-Mail an fsb@hoya-weser.de.

Die Broschüre soll alle paar Jahre aktualisiert und neu aufgelegt werden. Die Erstellung wurde finanziell gefördert vom Landes-Sozialministerium (in Kooperation mit der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung) sowie von der Nienburger Bollmann-Stiftung.

Eine digitale Version der Broschüre ist auf der Internetseite der Samtgemeinde (www.hoya-weser.de) zu finden. Folgender Kurzlink führt direkt zum PDF:

http://goo.gl/uC5ocZ

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