Gewitter und Orkanböen halten Feuerwehren auf Trab

Sturm wütet im Norden und Süden des Landkreises

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 Am Sonntagabend waren die Feuerwehren im Süden im Einsatz, um abgeknickte und entwurzelte Bäume von Haupt- und Nebenstraßen zu räumen.

Uchte/Hoya. Wärmegewitter und teilweise heftigen Orkanböen und Starkregen beschäftigten am Wochenende die Feuerwehren vor allem im Norden und Süden des Landkreises Nienburg.

 Am Sonntagabend wurden die Feuerwehrleute der Ortswehren Bohnhorst, Großenvörde, Sapelloh und Jenhorst gerufen, um abgeknickte und entwurzelte Bäume von Haupt- und Nebenstraßen zu räumen. Die Feuerwehr Huddestorf nahm sich einer Tanne auf dem Dach eines Hauses an. Sie hatte das Dach so beschädigt, dass Wasser ins Gebäude eintreten konnte. Die Einsatzkräfte entasteten die Tanne, die sie dann mit technischem Gerät langsam abtrugen. Im Anschluss brachten sie neue Dachpfannen auf. Für etwa zwei Stunden war dafür der Wirtschaftsweg von Huddestorf nach Jenhorst gesperrt. Etwa gegen 20 Uhr trat Ruhe ein und die gröbsten Sturmschäden waren im Südkreis beseitigt, berichtet Katharina Dröge, die Feuerwehr-Pressesprecherin der Samtgemeinde Uchte über das Einsatz-Geschehen.

Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste blockierten am Samstag diverse Straßen im Norden des Kreises.

Bereits am frühen Samstagabend sorgten heftige Unwetter mit Gewitter, Sturm und Hagel in der Samtgemeinde Grafschaft Hoya für Feuerwehreinsätze. Umgestürzte Bäume und herabfallende Äste blockierten diverse Straßen. Betroffen war vor allem die westliche Weserseite der Samtgemeinde. Insgesamt wurden innerhalb von 45 Minuten fünf Feuerwehren in ihrem Zuständigkeitsbereich zu Sturmschäden alarmiert. Die Feuerwehren aus Warpe, Mehringen und Wechold beseitigten umgestürzte Bäume und herabgefallende Äste von den Fahrbahnen.

Die Ortsfeuerwehr Bücken unterstützte die Ortsfeuerwehr Helzendorf. Auf der Landstraße 352 zwischen Bücken und Helzendorf war ein größerer Ast aus der Baumkrone auf einen tieferliegenden Ast gestürzt und drohte auf die Fahrbahn zu fallen. Ebenfalls in Helzendorf war das Erdreich einer massiven Linde aufgeweicht und bereits Teile der Wurzel freigelegt. Der Baum, der direkt vor einem Einfamilienhaus an der Kreisstraße 138 Richtung Brebber stand, wurde vorsorglich gefällt. Um 21 Uhr waren alle Einsatzstellen abgearbeitet. Personenschäden waren zum Glück an den Einsatzstellen nicht zu verzeichnen.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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