Wechold attraktiver machen: Besucher des Kultursalons sammeln Ideen

Gemeinde aktiv gestalten

+
Die Teilnehmer des Kultursalon-Gesprächs saßen an einem Tisch und diskutierten über Möglichkeiten, Wechold attraktiver zu machen.

Wechold - Wie können wir etwas für die Attraktivität unserer Gemeinde tun – Diese Frage stand im Fokus eines Kultursalon-Gesprächs im „Heimathus“ in Wechold. 15 Gäste diskutierten Ideen und Zukunftspläne. Auch Vertreter aus Politik und Verwaltung nahmen daran teil.

Vor allem das Thema „Infrastruktur“ beschäftigte die Besucher bei den Gesprächen.

In einem Punkt waren sich alle Anwesenden schnell einig: „Im Vergleich zu anderen Gemeinden geht es uns momentan noch sehr gut“, beschrieben sie die gegenwärtige Situation. Die Diskussion sei sozusagen „ein Jammern auf hohem Niveau“.

Um das Niveau zu halten und nach Möglichkeit in der Zukunft noch ausbauen zu können, brauchen die Bewohner gute Ideen und ein Konzept. „Aber noch mehr benötigen wir engagierte Bürger, die sich der Sache annehmen“, erklärte Unternehmer Bernd Voss. Er lobte im Laufe des Abends die heimischen Vereine und Unternehmen für ihre Arbeit. „Wir leben in einer Gemeinde mit viel Bewegung“, fügte er hinzu.

Größte Kritikpunkte unter den Anwesenden waren die schlechte Verkehrsanbindung, die dürftige Internet-Versorgung sowie die wenigen Möglichkeiten für modernes Bauen in Wechold.

Die Gäste des Salongesprächs verloren dabei die Realität nicht aus den Augen. „Die Gemeinschaft im Dorf nimmt ab. Das ist ein Umstand, auf den wir keinen Einfluss haben“, erklärte Jenny Kolwe vom Kultursalon.

Priorität habe dagegen, mit der Situation offen umzugehen und bestehende Möglichkeiten zu nutzen.

Ein Bürgerbus könnte nach Meinung der Teilnehmer die Mobilität der Einwohner verbessern. Weitere kulturelle Angebote steigerten zusätzlich die Attraktivität der Gemeinde.

Gemeinde hat viel zu bieten

An Infrastruktur hat die Gemeinde Hilgermissen laut den Anwesenden einiges zu bieten – es gibt einen Kindergarten und eine Grundschule, ein großes Sportangebot und überdurchschnittlich viele niedergelassene Unternehmen, die Arbeitsplätze anbieten.

„Infrastruktur bedeutet nicht, jeden abgelegenen Feldweg zu teeren“, kommentierte Ratsmitglied Frank Beermann. Der Schwerpunkt der Überlegungen müsse dort liegen, wo man junge Menschen in die Gemeindelocken kann.

„Die Tendenz ist positiv, das Engagement der Bewohner hoch und ich bin mir sicher, dass aus Visionen Realität werden kann“, sagte Irene Gartz, Vorsitzende des Heimatvereins Wechold, am Ende des Abends und schloss damit die Veranstaltung. jaw

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Brasiliens Polizei ermittelt gegen Brandstifter

Brasiliens Polizei ermittelt gegen Brandstifter

Reisegarten am Delmequell eröffnet

Reisegarten am Delmequell eröffnet

Das Wiener Geflecht feiert Comeback

Das Wiener Geflecht feiert Comeback

Wie werde ich Kauffrau/-mann für Marketingkommunikation?

Wie werde ich Kauffrau/-mann für Marketingkommunikation?

Meistgelesene Artikel

Flugplatzfest des Luft-Sportclubs Nienburg zieht tausende Besucher an

Flugplatzfest des Luft-Sportclubs Nienburg zieht tausende Besucher an

Mann schleudert mit Ford gegen Baum und wird schwer verletzt

Mann schleudert mit Ford gegen Baum und wird schwer verletzt

Benefizturnier: Spendensumme ermöglicht Kinderzimmer-Umbau für Lina

Benefizturnier: Spendensumme ermöglicht Kinderzimmer-Umbau für Lina

Feuerteufel in der Grafschaft unterwegs?

Feuerteufel in der Grafschaft unterwegs?

Kommentare