Rund 70 Kräfte im Einsatz

Eystrup: Lagerhalle in Flammen

Feuerwehrauto mit Drehleiter vor einer brennenden Scheune
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Von der Drehleiter aus wurde unter anderem das Dach mit einer Wärmebildkamera kontrolliert

Eystrup -  Ein Großaufgebot an Feuerwehren ist am frühen Donnerstagabend zu einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Mühlenstraße in Eystrup alarmiert worden. Dort ist Lagerhalle in Brand geraten.

Update, 14:28 Uhr: Die Ortsfeuerwehr Eystrup wurde am Freitagmorgen gegen 5:50 Uhr erneut zu der Lagerhalle auf dem landwirtschaftlichen Anwesen alarmiert. Das Stroh am hinteren Giebel, das zum Frostschutz der Kartoffeln dort aufgestapelt war, hatte sich wieder entfacht. Die Einsatzkräfte leisteten zwei Stunden Nachlöscharbeiten, bei der die Fläche nochmals gründlich gewässert wurde, um die Glutnester unschädlich zu machen und ein nochmaliges Aufflammen zu vermeiden.

Ursprüngliche Meldung, 10.39 Uhr: Meldeempfänger und Sirenen riefen die Freiwilligen Feuerwehren Eystrup, Gandesbergen, Hassel, Hämelhausen und Hoya, sowie den Einsatzleitwagen der Samtgemeinde Hoya, die Drehleiter aus Nienburg, einen Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bund aus Hoya und die Polizei aus Hoya um 16.26 Uhr unter dem Stichwort „Scheunenbrand“ zu dem Anwesen.

Dort war aus bislang unbekannter Ursache eine Lagerhalle mit siebenhundert Kubikmeter Kartoffeln sowie daneben gelagerte Strohballen in Brand geraten. Unter der Einsatzleitung von Eystrups Ortsbrandmeister Uwe Kardas wurde eine Wasserversorgung aufgebaut und die Einsatzstelle mit mehreren Strahlern ausgeleuchtet.

 Probleme bereiteten der Feuerwehr vor allem die Glutnester.

Die rund siebzig angerückten Einsatzkräfte löschten den Strohhaufen neben der Halle und aufgestapeltes Stroh am hinteren Giebel des Gebäudes, welches zur Dämmung der Kartoffeln gegen Frost dienen sollte.

Probleme bereiteten zunächst die Glutnester, die mittels Wärmebildkameras im Innenraum der Wänden und am Dach des Gebäudes ausfindig gemacht wurden. Eineinhalb Stunden nach der Alarmierung konnten die meisten Feuerwehren wieder abrücken. Die Stützpunktwehr Eystrup verblieb bis 20.50 Uhr zu Nachlöscharbeiten an der Einsatzstelle bis endgültig „Feuer aus“ gemeldet werden konnte. Zur Schadenshöhe konnten vor Ort noch keine Angaben gemacht werden.  

mtm

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