Rauschender Auftakt des „Kultursalons“

Eine „Jam Session“ wie eine Ballnacht

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Die meisten von ihnen hatten vorher noch nie miteinander gespielt (von links): René Gebauer (Blues-Harp), David Baer (Kontrabass), Bernd Ohm (Gitarre), Jörg Hensch (Schlagzeug), Bettina Rutkowski und Karin Tiebel (Gesang), verdeckt am Keyboard sitzt Gerold Wassmann. ·

Hoya - Von Marion BersMagelsen · Der Anfang ist gemacht: Am Samstagabend brachte die freie Aktionsgruppe „Kultursalon“ aus Hilgermissen ihre erste Veranstaltung auf und über die Bühne. Zur „Jam Session“ auf dem Adelheidshof in Magelsen waren zehn Musiker und mehr als 70 Zuhörer erschienen.

Der Kunstmarkt, der fließend in die abendliche Musikveranstaltung überging, schuf ein grandioses Ambiente. Draußen auf dem Innenhof entführte „Nuschel der Käptn“ die Zuhörer in die Zeit von Dylan und Donovan, während drinnen die elektrischen Gitarren sirrten. Die Stimmung war hervorragend, und das Konzept der „offenen Bühne“ funktionierte perfekt. Wer musizieren wollte, stieg einfach mit ein und rockte los, wie zum Beispiel die Glaskünstlerin Bettina Rutkowski aus Schneeverdingen, die eigentlich als Ausstellerin auf dem Kunstmarkt zu Gast war. Ihre Stimme harmonierte großartig mit der kraftvollen Rockröhre von Grünen-Politikerin Karin Tiebel, die einmal mehr bewies, wie stimmgewaltig der Samtgemeinderat der Grafschaft sein kann.

Aus Bremen war das Duo „Die Hüskes“ angereist, das es verstand, mit seinem frischen, deutschsprachigen Akustikpop, einen besonderen Akzent zu setzen. Jörg Hensch brachte ein Schlagzeug von der Kampsheide mit, David Baer einen Kontrabass, Gerold Wassmann ein Keyboard, Bernd Ohm mehrere Gitarren, René Gebauer brillierte mit seiner Blues-Harp.

Bekannte und weniger bekannte Blues- und Rocknummern wechselten sich ebenso ab wie die Akteure auf der Bühne, und es war kaum zu glauben, dass die meisten Musiker sich vorher noch nie gesehen hatten. Bis tief in die Nacht fesselten sie das Publikum. „Es war eine rauschende Ballnacht, die nicht nur mir einen Riesenspaß gemacht hat!“, betont Initiator Bernd Ohm und verspricht: „Im Spätsommer gibt es bestimmt die nächste Auflage.“

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