Juleica-Ausbildung in Hassel

Für eine bessere Arbeit mit der Jugend

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Die zukünftigen Jugendleiter bereiten ein Rollenspiel vor.

Hassel - „Juleica“ – diese Kombination aus Buchstaben steht für eine qualitativ-hochwertige Jugendarbeit und damit für ein gutes Stück Zukunft in den verschiedenen Vereinen und Institutionen. „Juleica“ ist die Abkürzung für Jugendleiter-Card.

Wer eine solche Karte bekommen möchte, muss eine Ausbildung nach festgeschriebenen Standards absolvieren. Die Absolventen können dann als eigenverantwortlicher Jugendleiter oder Teamer zum Beispiel in Vereinen verschiedene Gruppen, Seminare oder Freizeiten gestalten. Und genau diese Ausbildung ging jetzt in Hassel über die Bühne.

Katharina Falk, stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbunds, Marcel Hoben, FSJler beim TSV Hassel, und Referent Jörg Beismann zeichneten sich verantwortlich für die fünftägige Juleica-Schulung mit Theorie- und Praxis-Teilen. 25 Jugendliche und Erwachsene im Alter von 15 bis 43 Jahren nahmen teil. Und sie hatten viel vor, denn das Programm beschäftigt sich mit einem breit gespannten Themenbogen: beginnend bei der Aufgabe und Rolle eines Jugendleiters über rechtliche Vorschriften und die Vereinsorganisation bis hin zur Sportpraxis mit kleinen Spielen. Thematisiert haben die Teilnehmer auch den Umgang mit Konflikten, der in Rollenspielen geübt wurde, und die Geschlechterbezogene Jugendarbeit. Und immer waren die Teilnehmer aktiv gefordert – sowohl als Leiter bei Gruppenspielen als auch als Sport-Trainer.

„Das ist eine super Gruppe. Alle sind aktiv und bringen sich voll ein“, sagten Katharina Falk und Jörg Beismann begeistert.

Der Hasseler Sportverein stellte für den Juleica-Kurs seine gesamte Sportanlagen zur Verfügung. Die Verpflegung erfolgte im Dorfgemeinschaftshaus. „Die örtlichen Gegebenheiten sind perfekt“, freute sich Beismann. „Alle Möglichkeiten, kurze Wege, gutes Essen. Es ist alles da!“

Die 25 Kurs-Teilnehmer kommen aus sieben Vereinen, in denen sie sich bereits einbringen. Und genau darum geht es: „Die Absolventen des Juleica-Kurses können in ihren Vereinen und Institutionen neue Impulse und Ideen einbringen. Wenn dies in den Vereinen umgesetzt wird und die Jugendleiter seitens ihrer Vorstände und Mitglieder Unterstützung erfahren, ist das die wohl beste Motivation für alle“, sagte Beismann. · as

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