Dritter Teil der Jugendrat-Serie: Hendrik Maas stellt sich vor

Der Polit-Profi

Nienburg - Von Karsten Hinzmann. Er ist der Polit-Profi unter den Jugendlichen. Seit Jahren schon interessiert er sich dafür, wie Menschen miteinander umgehen, um öffentliche Angelegenheiten gemeinsam zu meistern: Hendrik Maas.

Er hat sogar seine politische Richtung schon gefunden und steht, anders als viele Heranwachsende, ganz klar zum parlamentarischen System mit seinen Chancen, aber auch seinen Hürden. Erstaunlich für einen jungen Menschen: Politik ist tatsächlich so etwas wie sein Lebensinhalt. Und der junge Nienburger will seine Begeisterung für Politik weitergeben: entweder als Lehrer oder vielleicht tatsächlich sogar selbst als Politiker. Das heißt umgekehrt, ein Mensch wie Hendrik Maas verkörpert auch so etwas wie die Zukunft der Politik. Für den Jugendrat ist er entsendetes Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Zentrale Dienste.

Der Fragebogen

Name: Hendrik Maas

Alter: 21

Geboren in: Hannover

Welche Eigenschaft magst Du an Dir am meisten? 

Meine Zielstrebigkeit, mein Ehrgeiz und mein Gemeinschaftsgedanke.

Welche Schwächen hast Du? 

Gelegentlich übernehme ich mich und nehme bei zu wenig Zeit zu viele Aufgaben an.

Was wäre Dein größtes Glück? 

Puh, ich glaube das habe ich bereits. Ich habe meine Familie und Freunde in unmittelbarer Nähe zu mir.

In welchem Schulfach bist Du am besten? 

Geschichte war mein bestes Schulfach. Jetzt studiere ich Physik und Politik, darin war ich auch ganz gut.

In welchem Schulfach bist Du am schlechtesten? 

Definitiv Kunst.

Welche drei Teile würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen? 

Wenn man davon ausgeht, dass es eine tropische Insel ist, dann: unbedingt Sonnencreme, Stift und Notizblock.

Welche natürliche Gabe möchtest Du besitzen? 

Wenn ich wie Professor X aus den X-Men-Filmen Gedanken lesen könnte, wäre das ziemlich cool. Ob ich so eine Gabe aber wirklich besitzen wollen würde, bin ich mir nicht sicher.

Was findest Du richtig doof in der Welt? 

Da gibt es vieles. Von Kim-Jong Un bis hin zu maroden Schulen. Man darf sich nur nicht von den schlechten und scheinbar ausweglosen Dingen überkommen lassen, sondern an den guten, wenn auch vielleicht wenigen Dingen erfreuen. 

Welchen Menschen auf der Welt bewunderst Du am meisten?

Angela Merkel. Auch wenn sich die Kritik an ihr nach der Wahl mehrt, aber ich bewundere ihre souveräne, ruhige Art sowie ihren Weitblick und ihre Beharrlichkeit in der internationalen Politik.

Was möchtest Du einmal werden? 

Da ich Physik und Politik auf Lehramt studiere,ist das Naheliegendste, dass ich Lehrer werden will. Aber wer weiß, vielleicht öffnet sich ja auch eine Tür hin zur Politik.

Was würdest Du als Politiker sofort ändern? 

Ich alleine könnte nichts ändern und das ist auch gut so. Man benötigt Mehrheiten um was zu ändern. Das beginnt ganz unten und zieht sich bis ganz nach oben. Wenn ich eine Mehrheit hätte, dann würde ich die berufliche Ausbildung weiter stärken, digital fit und zukunftssicher machen wollen.

Was hat Dich motiviert, für den Jugendrat zu kandidieren? 

Ich denke, dass war die Möglichkeit, einen ersten Schritt in die Kommunalpolitik machen zu können und sich dort gezielt mit jugendrelevanten Fragen beschäftigen zu können.

Was bedeutet Politik für Dich? 

Für seine Überzeugungen einstehen, Probleme aufnehmen, Dinge anpacken und für ihre Lösung kämpfen.

In welchen politischen Gremien arbeitest Du außer dem Jugendrat mit?

Ich bin Stadtverbandsvorsitzender der Jungen Union Nienburg, Schatzmeister des Kreisverbands der Jungen Union und Beisitzer im Vorstand der CDU Nienburg.

Welche neuen politischen Erfahrungen hast Du gesammelt? 

Politik verknüpft viele Ecken. Bei jedem Vorhaben müssen viele Rücksprachen mit den jeweils Zuständigen gehalten werden. Aber das hatte ich erwartet.

Welche lokalen Politiker findest Du gut? Und warum? 

Da gibt es einige. Viktor Jahn hat mich damals in die Junge Union geholt und mich in diesem Jahr gefragt, ob ich nicht auch Lust hätte mehr in der CDU zu machen. 

Was sagen Deine Freunde zu Deinem politischen Engagement? 

Die kennen mich gar nicht anders. Mit 17 bin ich der Jungen Union beigetreten und schon vorher habe ich, wo ich konnte, meine Meinung nicht zurückgehalten. Ich glaube, für meine Freunde ist das schon ganz normal.

Wie könnte Politik für junge Menschen wie Dich attraktiver werden?

In dem ihnen klar wird worum es geht, also in dem sie ein Bewusstsein vor allem für die Dinge bekommen, die sich „vor unserer“ Haustür abspielen. Genau das macht die Kommunalpolitik ja aus. Als Jugendrat wollen wir da ansetzen. Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit, den ich leite, hat ein Konzept erarbeitet, das Diskussionsforen nach dem Townhall-Prinzip vorsieht. Jugendliche sollen dabei durch ihre Fragen den Austausch und die Diskussionen ins Rollen bringen.

Was möchtest Du in Nienburg konkret verändern? 

Seit kurzem ist ja angesichts des Auslaufens der Realschule eine Umfunktionierung des Gebäudes an der Buermende zur Außenstelle der beiden Gymnasien im Gespräch. Als Junge Union fordern wir, dass man in der Planung darüber nachdenkt an diesem Standort auch eine Mensa einzurichten, da Ganztagsschulen immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Welche Aufgaben im Jugendrat übernimmst Du? 

Ich bin Mitglied im Ausschuss für Finanzen und Zentrale Dienste.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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