Bürgermeister Henning Onkes ist dennoch optimistisch

Nienburger Weihnachtsmarkt: Zeitplan unter Druck

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Das aktuelle Wetter lädt jetzt schon fast zum Glühwein ein. Während der Adventszeit sollen sich die Nienburger in diesem Jahr erstmals zwischen Kirche und Rathaus winterliche Heißgetränke schmecken lassen.

Nienburg - von Leif Rullhusen. Die Vorlaufzeit war von Beginn an sportlich und die Bewerber standen nicht gerade Schlange: Die Stadt sprang deshalb sogar kurzfristig als Ausrichter in die Bresche: Der Start zu Nienburgs neuem Weihnachtsmarkt verlief etwas holprig.

Den im Frühjahr von der Stadtverwaltung anvisierten Plan, die adventliche Budenstadt schon in diesem Jahr in Nienburgs Innenstadt zu verlegen, hält Bürgermeister Henning Onkes dennoch für realistisch. „Es ist eine große Bereitschaft und viel Engagement aller Beteiligten zu spüren“, ist der Verwaltungschef optimistisch. Der Anfang dieses Monats gefasste politische Beschluss würde dem geplanten Umzug vom Ernst-Thoms-Platz in Richtung Marktplatz noch ein Jahr mehr Zeit einräumen. Diese Spanne will Onkes nicht ausnutzen. „Wir sollten es schon in diesem Jahr versuchen“, fordert er auf. „In ein bis zwei Monaten wissen wir, ob wir alle Mosaiksteinchen zusammenbekommen.“ Für das ehrgeizigen Vorhaben hatte die Stadtverwaltung vor drei Wochen einen eng getakteten Zeitplan aufgestellt, dem sie schon hinter läuft. Der sah nämlich unter anderem vor, dass sich der Beirat bis Ende dieses Monats mit Anregungen und Ideen der Bürger beschäftigt. Bis Ende August hätte er Empfehlungen aussprechen sollen. Danach hätte auch schon ein Gespräch mit den Vereinsvorsitzenden und Beteiligten des Nienburger Adventsmarktes stattgefunden haben sollen.

Diese Termine sind verstrichen. Nun soll sich der Beirat überhaupt erst bis Ende August konstituieren. Auch das Gespräch mit den beteiligten Vereinen ist später. Es soll Anfang September stattfinden. Die Verzögerung gibt allen Bürgern die Möglichkeit, sich noch mit Ideen und Anregungen in das Konzept einzubringen. Die sammelt die Stadt unter der E-Mail-Adresse weihnachtsmarkt-nienburg@gmx.de. „Wir sind dankbar, wenn noch mehr Anregungen kommen“, fordert Onkes die Nienburger zum Mitmachen auf. Auf der Agenda der Stadtverwaltung stehen auch noch Gespräche mit den Schaustellern sowie der Bürgerstiftung. Letztere richtet seit drei Jahren erfolgreich den Winterwald am Spargelbrunnen aus und will deshalb an ihrem Konzept und Standort festhalten. Onkes schwebt dagegen eine Verlegung zum Beispiel in den Innenhof des Rathauses vor. Die Schausteller hätten bereits signalisiert, dass sie sich mit dem Posthof als Standort anfreunden könnten. Ein Kompromiss, mit dem auch Onkes leben könnte. Positive Nachrichten hat der Bürgermeister bezüglich der geplanten Eisbahn auf dem Kirch- oder Markplatz. „In diese Richtung gab es gute Gespräche“, berichtet er.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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