Brände gingen glimpflich aus

Trockenheit: weitere Feuer

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Ein Landwirt half mit einem Güllefass bei den Löscharbeiten bei Deblinghausen.

Landkreis - Von Nikias Schmidetzki. Es bleibt gefährlich. Die anhaltende Trockenheit hat für weitere - glimpflich ausgehende - Brände im Landkreis gesorgt.

Am Donnerstagnachmittag um 15.18 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Deblinghausen und Düdinghausen zu einem Waldbrand an der Kreisstraße 50 zwischen den beiden Orten gerufen. In einem kleinen Waldstück brannte es, so berichtet es Pressewart Thomas Glauer, im Unterholz auf einer Fläche von etwa 150 Quadratmetern. Die Kräfte setzen zur Brandbekämpfung zunächst zwei Strahlrohre und Löschwasser aus zwei Löschfahrzeugen ein. "Die oberflächlichen Flammen waren rasch unter Kontrolle, schwieriger war die Bekämpfung tiefsitzender Glutnester", schreibt Glauer. Ein Deblinghäuser Landwirt brachte schließlich mit einem Güllefass 1600 Liter Wasser über der Brandstelle aus um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Erst nach fast zwei Stunden war der Einsatz auch für die letzten Kräfte beendet.

Zu nah am Baum war der Grill aufgestellt.

Bereits am Mittwochabend setzte ein brennender Baum einem  Grillabend ein abruptes Ende (SSC). Ein direkt unter einem Nadelbaum aufgestellter Holzkohlegrill sorgte dafür, dass jener Baum samt Grünschnitt binnen weniger Minuten lichterloh brannten. Bereits während der Anfahrt der zuerst alarmierten Feuerwehr Rohrsen alarmierte die Leitstelle auch die Wehren aus Heemsen und Haßbergen, da ein weiterer Notruf von einem Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus berichtete. "Die Feuerwehrleute aus Rohrsen bauten eine Wasserversorgung auf, während weitere Kameraden mit einem Feuerlöscher, einem Gartenwasserschlauch und Regenwasser aus einer Tonne erste Löschmaßnahmen begannen", berichtet Pressewart Stefan Schneckner. Und weiter: "Wohl durch den schnell abgesetzten Notruf und die Geschicke der Feuerwehrleute konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus vermieden werden." Verletzte gab es bei beiden Vorfällen nicht.

Erneut weisen die Feuerwehren auf die erhöhte Brandgefahr hin. Rauchen und offenes Feuer in Wäldern und am Waldrand sind absolut verboten. Auch Abgasanlagen von Fahrzeugen können Grünflächen in Brand setzten. Ebenso achtlos weggeworfene Zigaretten, auch in der Stadt oder im Straßengraben, können bei diesem Wetter gravierende Folgen haben.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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