Sanitäter alarmierten über Notruf die Polizei

Betrunkener Mann bedroht und beleidigt Rettungswagenbesatzung in Nienburg

Blaulicht Symbolbild.
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Die Polizei nahm einen betrunkenen Mann in Gewahrsam, der eine Rettungswagenbesatzung bedroht hatte.

Anstatt die Hilfe der Rettungskräfte dankend anzunehmen, bedrohte und beleidigte ein betrunkener Mann diese. Die Polizei nahm den aggressiven Mann in Gewahrsam.

Nienburg. Am Donnerstag musste die Polizei im Nienburger Nordertor eine Rettungswagenbesatzung bei deren Einsatz unterstützen. Gegen 19.45 Uhr ging ein Notruf bei der Nienburger Polizei ein, dass eine Rettungswagenbesatzung Unterstützung bei der Behandlung eines alkoholisierten Mannes in der Straße „Am Ahornbusch“ benötigte. Mit zwei Streifenwagenbesatzungen fuhren die Nienburger Polizisten den Einsatzort an.

Betrunkener konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten

Vor Ort trafen die Beamten auf die dreiköpfige Besatzung des Rettungswagens und einen 34-jährigen stark alkoholisierten Mann. Der Nienburger war aufgefallen, weil er sich alkoholbedingt nicht mehr auf den Beinen halten konnte und immer wieder auf die Straße stürzte. Nachdem der Rettungswagen eingetroffen war, wollte er sich von den Sanitätern nicht behandeln lassen. Er hatte sie mit wüsten Beschimpfungen tituliert und ihnen gedroht, dass er sie körperlich angehen würde, sobald sie ihm zu nahe kämen.

Strafverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung eingeleitet

Aus diesem Grund hatten die Sanitäter die Polizei zur Unterstützung hinzugerufen. Der betrunkene Mann ließ sich allerdings auch von den hinzukommenden Polizeibeamten nicht beruhigen. Er war weiter aggressiv und den Beamten blieb keine andere Möglichkeit als ihn zu seinem Schutz in Gewahrsam zu nehmen. In der Polizeiwache ergab ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 2,96 Promille. Der Nienburger blieb nach der Anordnung der zuständigen Bereitschaftsrichterin bis zum nächsten Morgen in polizeilichem Gewahrsam. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung eingeleitet und er muss die Kosten für die Unterbringung im Polizeigewahrsam tragen.

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