BAWN baut neuen Zentralen Wertstoffhof in Uchte

Kräftig zugepackt für Millionen-Investition

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Anpacken für das große Projekt: Im Südkreis soll ein neuer Wertstoffhof entstehen.

Uchte. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich startete der BAWN in Uchte den Neubau seines Zentralen Wertstoffhofes für den Nienburger Südkreis. Insgesamt investiert der BAWN mehr als eine Million Euro in den Standort.

Entsprechend gut gestellt griff Samtgemeindebürgermeister Reinhard Schmale zum Spaten: „Wir sind dem BAWN dankbar für dieses Engagement! Der Neubau des Wertstoffhofs verbessert den Service für unsere Bürgerinnen und Bürger. Außerdem entstehen neue Arbeitsplätze.“ Jürgen Sievers, Bürgermeister des Fleckens, nutze die Gelegenheit, um bei den zahlreichen Teilnehmern der Veranstaltung für das Gewerbegebiet Richteberg zu werben: Es sei sicher kein Zufall, dass sich der BAWN für diesen Standort entschieden habe, so Sievers. Das Gewerbegebiet sei hervorragend erschlossen und verkehrlich auch überregional gut angebunden. Außerdem, ergänzte Elke Hoffmeister-Röpke vom zuständigen Planungsbüro, sei die Zusammenarbeit mit dem Flecken wie der Samtgemeinde kooperativ und unkompliziert gelaufen.

BAWN-Vorstand Frido Dieckmann verwies mit einigem Stolz auf den Umfang des Bauvorhabens: Der in Uchte entstehende Zentrale Wertstoffhof werde eine Service- und Angebotspalette bieten, wie sie bislang im EZN in Nienburg zu finden sei. Praktisch alles, was im Haushalt anfalle - von Hausmüll und Sperrmüll über Sonderabfälle bis zu E-Schrott und Elektroaltgeräten - könne dort bequem und sauber abgegeben werden.

Wobei „sauber“ sehr ernst gemeint sei, so Dieckmann: „Ich habe damals den Menschen versprochen, sie könnten in Lackschuhen auf unsere Wertstoffhöfe kommen. Und ich habe vor, mein Versprechen zu halten!“ Die gesamte Anlage soll übersichtlich aufgebaut und mit einer nutzerfreundlichen Verkehrsführung versehen sein. Peter Westermann, Kreistagsabgeordneter und Mitglied des Verwaltungsrates, betonte, der BAWN sorge mit seinem Engagement für das optimale Angebot zeitgemäßer Abfallwirtschaft und stärke die bürgernahe Infrastruktur im Südkreis.

Großen Wert lege man auf die Sicherheit: Das gesamte Areal werde – auch mit Blick auf den Brandschutz – rund um die Uhr elektronisch überwacht. Die Überwachungsanlage sei mit der Zentrale des BAWN wie auch mit den Handys der leitenden Mitarbeiter und dem EDV-System einer Fachfirma in Hamburg vernetzt. Die Maßnahme soll im Spätsommer abgeschlossen sein.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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