Bauarbeiten an Nienburger Straße sind im Zeitplan

Keine Verzögerungen, kaum Staus

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Derzeit sanieren die Straßenbauarbeiter den rechten Fahrbahnrand in Richtung Lemke/Marklohe im Tiefbau.

Nienburg - von Leif Rullhusen. Der Verkehr über die Umleitungsstrecke fließt nahezu problemlos, die Bauarbeiten laufen nach Plan.

Seit fünf Tagen ist die Nienburger Straße zwischen der B 6-Abfahrt Nienburg-West und dem Famila-Kreisel in der Kreisstadt komplett gesperrt. Die Buckelpiste wird bis Anfang August von Grund auf saniert.

Der Kraftfahrzeugverkehr muss sich während der Bauarbeiten über die Große Drakenburger Straße und chronisch verstopften Arbeitsamts- sowie Filmeck-Kreuzungen in Nienburg quälen. Das funktioniert erstaunlich gut. Lange Schlangen an den hoch frequentierten Knotenpunkten waren in den zurückliegenden Tagen die Ausnahme. Viel Spielraum für Nachbesserungen hat die Stadt in diesen Bereichen allerdings auch nicht. „Es wäre schwierig, ampeltechnisch zu reagieren“, erklärt Friedhelm Meyer-Leseberg, Leiter des Sachgebiets Straßenverkehr. „Die maximalen Ampelumlaufzeiten von zwei Minuten haben wir an beiden Kreuzungen ohnehin fast ausgeschöpft.“

Damit der Verkehr in der relativ engen Großen Drakenburger Straße möglichst ungehindert fließt, hat die Stadt dort vorübergehend Halteverbote eingerichtet. Meyer-Leseberg: „So bekommen wir den ruhenden Verkehr von der Fahrbahn.“ Dass der Verkehr relativ entspannt über die Umleitungsstrecke fließt, liege neben den derzeitigen Sommerferien auch daran, dass der Fahrrad- und Fußweg entlang der Nienburger Straße offen ist, vermutet Meyer-Leseberg. Zahlreiche Pendler seien aufs Fahrrad umgestiegen.

Im grünen Bereich sind derzeit auch die Bauarbeiten. „Ich gehe davon aus, dass die Nienburger Straße zum vorgesehenen Termin am 3. August wieder frei ist“, berichtet der bei der Stadt Nienburg verantwortliche Ingenieur Jens Kortebein. „Wir liegen sehr gut in der Zeit“, bestätigt Marko Volbart, Polier bei dem ausführenden Straßenbauunternehmen Winkler aus Bremen. Da die Straßenbauarbeiter die Woche über in Nienburg bleiben, nutzen sie die Tage und sind jeden Tag zwölf Stunden auf der Baustelle aktiv.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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