Ehrenmitglied des TSV Wechold-Magelsen plant einen erneuten Besuch in den USA nach 26 Jahren

Austausch wird wiederbelebt

Nostalgisch: Die Ankündigung des Magelser Besuchs in den USA 1970.

Wechold/Magelsen (brm) · Die erste Begegnung liegt 42 Jahre zurück, aber die Erinnerungen sind nahezu unverblasst – nun sollen sie wieder aufgefrischt werden: Jörn Lütjens plant einen erneuten Besuch des TSV Wechold-Magelsen in den USA.

Jörn Lütjens (r.) freut sich über den herzlichen Empfang durch den Bürgermeister von Freehold im Jahr 1972.

1968 machte sich die Fußball-Knaben-Elf des TSV Wechold-Magelsen unter Organisation des heutigen Ehrenmitglieds Jörn Lütjens erstmals zum Austausch nach Freehold/New Jersey in die USA auf. Zwei Jahre später tat es ihnen eine Delegation von 80 Spielern der A-, B- und C-Jugend aus dem gesamten Landkreis gleich. „Es haben sich während dieser Zeit sehr enge Freundschaften zwischen den Sportlern entwickelt, die teilweise bis heute Bestand haben“, erinnert sich Lütjens. Gemeinsam habe man das Land erkundet – und natürlich Fußball gespielt. Im Jahr darauf entschieden sich die amerikanischen Freunde zu einem Gegenbesuch. „Mit 120 Leuten kamen die nach Wechold und Magelsen angereist“, so Lütjens. Höhepunkt des Besuchs sei seinerzeit ein großes Turnier in der kleinen Gemeinde gewesen. So ging es noch einige Male hin und her – teilweise sogar begleitet von einem Fernsehteam des NDR. Der letzte Besuch ging 1986 in die USA. Vor 25 Jahren zog Jörn Lütjens an die deutsch-schweizerische Grenze, und auch der Austausch mit Übersee schlief ein.

Nun soll es eine Re-Union geben. Seine zwei engsten Freunde von damals sind inzwischen verstorben – aber deren Söhne stehen mittlerweile in engem Kontakt mit Jörn Lütjens. „Ich habe den Vereinsmitgliedern meine Idee unterbreitet, wieder an die freundschaftlichen Beziehungen von damals anzuknüpfen, und viele sprangen begeistert darauf an“, so der Initiator der ersten Stunde. Im Juli 2012 will sich wieder eine Gruppe auf den Weg in die USA machen. Nun müssen Adressen ausgegraben werden, und auch in den USA soll mächtig die Werbetrommel für das Event gerührt werden. Fußball gespielt wird in Anbetracht des fortgeschrittenen Alters der meisten Teilnehmer allerdings nicht mehr. „Gäste können sich natürlich gerne der Gruppe anschließen“, ermuntert Lütjens. 14 Tage soll die Reise „in die Vergangenheit“ dauern, und einen festen Reiseverlauf gibt es auch schon: Nach Start in Frankfurt besucht die Gruppe unter anderem Toronto, die Niagara-Fälle, New York, New Jersey/Freehold, Atlantic City, und Orlando. Infos unter Tel. 07624/39 89.

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