Hannelore Podolski erhielt das Bundesverdienstkreuz für jahrelangen ehrenamtlichen Einsatz

Ausgezeichnetes Engagement

Hannelore Podolski (sitzend) hatte an ihrem großen Tag neben zahlreichen Freunden und Wegbegleitern auch ihre Familie und Ehemann Christian an ihrer Seite.

Hoya - HILGERMISSEN (brm) · Zäher Fleiß und engagierter Einsatz – nur zwei Attribute, die Ho yas Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Rustemeyer am Montag zum jahrelangen Einsatz von Hannelore Podolski einfielen. Anlass seiner feierlichen Rede war die Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande an die 79-jährige Wienbergerin.

So genieße Hannelore Podolski durch ihren unermüdlichen Einsatz für ihre Region und deren Menschen ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Die Liste dieser Einsätze ist lang: Neben ihrer langjährigen Tätigkeit im Verwaltungs- als auch im Bau- und Wege- sowie im Kulturausschuss des Gemeinderats stellte Rustemeyer insbesondere ihr Engagement hinsichtlich der Hilgermisser Ferienkiste, deren Ablauf sie federführend organisierte, heraus. Sie habe mit ihrer Initiative Sorge dafür getragen, dass Kindern aus der Gemeinde in den Sommerferien ein vielfältiges Programm angeboten werden konnte.

Nach zehnjährigem Vorsitz der SPD-Fraktion im Gemeinderat engagierte sie sich einige Jahre später zudem als 2. stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin. Außerdem widmete sie sich der Arbeit im Jugend-, Sozial- und Sportausschuss sowie in den Ausschüssen für Schule, Bau, Umwelt und Wirtschaft und nicht zuletzt im Samtgemeindeausschuss.

Die Liste setzte sich noch lange fort und ließ unterm Strich deutlich erkennen, dass Hannelore Podolskis langjähriges Engagement immer von einem besonderen Blick auf Kinder, Familien, Kultur und Bildung geprägt war.

Erfreut, aber auch ein wenig erstaunt zeigte sich die frischgebackene Trägerin des Bundesverdienstkreuzes über die ihr zuteil gewordene Ehre. „Es ist seltsam, für etwas ausgezeichnet zu werden, das mir so selbstverständlich erscheint“, erwiderte sie. Die Rathaustüren seien für sie stehts offen gewesen und sie habe durch Wolfgang Rustemeyer, Uwe Back und Rolf Walnsch immer fachlichen Rat erhalten. Auch erinnere sie sich gerne an manch hitzige Diskussionen. So habe sie sogar einmal im Eifer des Gefechts ihren Hund auf einer Versammlung vergessen, gestand sie den amüsierten Zuhörern.

„Ohne das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern wie Ihnen wäre unsere Demokratie nicht das, was sie heute ist“, brachte Rustemeyer Hannelore Podolskis Einsatz auf den Punkt.

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