Anke Orths berät in Nienburg überkonfessionell bei Krisen

Lebensberatung offen für alle

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Freuen sich über das neue Beratungsangebot in Nienburg (von links): Christine Koch-Brinkmann, Superintendent Martin Lechler, Pastorin Anke Orths, Sigrid Piehl, stellvertretende Vorsitzende des Kirchenkreisvorstandes, und Andreas Kühne-Glaser, Superintendent des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg.

Nienburg - von Regine Suling. „Es gab einen Bedarf hier im Kreis. Die Nienburger mussten aber bislang immer nach Neustadt reisen“, sagte Superintendent Martin Lechler. Ab dem 1. September haben die Menschen auch vor Ort die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Lebensberatung Rat und Hilfe zu holen.

Denn dann berät Pastorin Anke Orths immer freitags zwischen 13 und 20 Uhr im „Haus Kirchliche Dienste im Kirchenkreis Nienburg“ Menschen, die Probleme in ihrer Ehe oder Partnerschaft haben, in einer Sackgasse oder einer schwierigen Lebenskrise stecken. Gestern stellte sie sich in einem Pressegespräch vor und gab einen Ausblick auf ihre Arbeit. „Das Tätigkeitsgebiet ist breit und reicht von Trennungen und Trauer bis hin zu Fragen der Erziehung“, erzählte Anke Orths, die nicht nur Pastorin ist, sondern sich auch zur Ehe-, Familien- und Lebensberaterin sowie Psychodramatikerin weiter gebildet hat und seit 2009 in diesem Bereich tätig ist. Träger der Lebensberatung sind die evangelisch-lutherischen Kirchenkreise Grafschaft Schaumburg und Neustadt-Wunstorf, die in den nächsten Wochen in den Räumen des Diakonischen Werkes in Nienburg eine Dependance einrichten werden. Das Entscheidende: „Die Beratung ist überkonfessionell“, sagt Andreas Kühne-Glaser, Superintendent des Kirchenkreises Grafschaft Schaumburg. Wer Beratung sucht, muss also kein Kirchenmitglied sein, wird aber nach der Beratung um eine kleine Spende gebeten. Wichtig: „Alle Gespräche unterliegen einer absoluten Schweigepflicht“, unterstreicht Kühne-Glaser. Superintendent Martin Lechler betont, dass es immer sein Bestreben gewesen sei, solch ein Beratungsangebot in Nienburg zu schaffen. Dass dies nun gelungen sei, freue ihn umso mehr. „Denn wir haben viele Menschen im Landkreis, die sich eine Fahrkarte zu einer der anderen Beratungsstellen nach Neustadt oder Wunstorf nicht leisten können. Und auch wenn die Beratung nicht an eine Kirchenmitgliedschaft gebunden sei: „Die Stelle wird von uns aus Kirchensteuergeldern finanziert“, erklärte Lechler. Wichtig ist Christine Koch-Brinkmann, die die Leitung der Beratungsstelle inne hat, dass alle Mitarbeiter über eine mehrjährige, psychologische Ausbildung verfügten. Qualität in der Beratung sei entscheidend, findet sie. Neben der neuen Dependance in Nienburg gibt es Standorte in Wunstorf, Neustadt, Bad Nenndorf und Rinteln. Zu erreichen ist Pastorin Anke Orths ab 1. September unter Tel. 05021 / 979614.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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