Ambulante Hilfe in Nienburg weiht neue Räume ein

„Quantensprung“ für ein „tolles Team“

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Gastgeber und Gäste: Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes, Superintendent Martin Lechler, Nadine Haandrikman-Lampen (Leiterin der Zentralen Beratungsstelle), die beiden Sozialarbeiter Caroline Lampe und Heinrich Behneking, André Schulz vom Diakonischen Landesverband, Bürgermeister Henning Onkes sowie Karsten Buchholz vom Landkreis (v.l.).

Nienburg - von Leif Rullhusen. Größer, heller und ansprechender: Die neuen Räume der Ambulanten Hilfe in Nienburg sind in allen Belangen ein immenser Fortschritt gegenüber der alten, etwas düsteren und beengten Anlaufstelle für Hilfesuchende.

Nienburgs Superintendent Martin Lechler kritisiert zu wenig einfachen, aber guten Wohnraum in Nienburg.

Oder, wie es Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes knapp und präzise anlässlich der Einweihung formulierte: „Ein Quantensprung in die richtige Richtung.“ Zu der hatte das Diakonische Werk am Freitag an die neue Adresse in der Nienburger Bahnhofstraße eingeladen. Selbstverständlich standen in den zahlreichen Grußworten die im Mittelpunkt, die sonst am Rande der Gesellschaft stehen und für die die neue Adresse ein Anlaufpunkt sein soll. Neben der Beratung besteht dort für Wohnungslose auch die Möglichkeit zum Duschen, Wäsche zu waschen und sich Mahlzeiten zuzubereiten. „Wir wollen für die Menschen, die sich bei der Wohnungssuche immer hinten anstellen müssen, das beste hinbekommen“, betonte Müller-Brandes. Für sie sei die Ambulante Hilfe des Diakonischen Werkes ein wichtiger Baustein in einem bestehenden Netzwerk.

Auch Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes lobte das Netzwerk an sozialen Einrichtungen in der Kreisstadt. Obwohl Deutschland ein reiches Land sei, dem es derzeit wirtschaftlich außerordentlich gut gehe, gebe es eine große Zahl an Wohnungslosen. Ein Grund sei neben ökonomischen Ursachen das Auseinanerbrechen von Familienstrukturen. „Früher haben die Familien vieles aufgefangen“, erklärte Onkes. Nienburgs Superintendent Martin Lechler kritisierte indes, dass es in Nienburg zu wenig „einfachen, aber guten Wohnraum“ gebe. Alle Redner betonten ausnahmslos die unverzichtbare Bedeutung der Ambulanten Hilfe und lobten das Engagement der Mitarbeiter in Nienburg. Nadine Haandrikman-Lampen, Leiterin der Zentralen Beratungsstelle des Diakonischen Werkes charakterisierte die beiden Nienburger Sozialarbeiter Caroline Lampe und Heinrich Behneking als ein „tolles Team“ . Es leiste einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl, fügte André Schulz vom Diakonischen Landesverband an. Und das nun auch in einem angemessenen Umfeld.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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