Wecholder Theatergruppe debütierte am Sonnabend mit dem Stück „Denk di doch wat anners ut“

Alfred ist ein Ehebrecher

Auch der plötzlich in Alfreds (Andreas Thalman, l.) Wohnung auftauchende Travestiekünstler Conny (Henning Koröde) sorgt in der Ehe für Wirbel.

Hoya - WECHOLD (ib) · Mit dem plattdeutschen Stück „Denk di doch wat anners ut“ von Norman Robbins startete die Theatergruppe des Heimatvereins Wecheln un ümto am vergangenen Sonnabend erfolgreich in ihre neue Theatersaison. Eine actiongeladene Handlung, tolle schauspielerische Leistungen und ein zufriedenes Publikum – Das war die Bilanz des Abends. Kurzum: Eine gelungene Premiere.

Alles dreht sich in dieser Saison um die Ehe von Alfred (Andreas Thalmann) und Geertje (Katja Wienberg). Diese steht unter keinem guten Stern. Geertjes tyrannische Mutter Wilhelmine (Martina Helms), die von Anfang an gegen die Beziehung war, macht den beiden das Leben schwer. Insbesondere Alfred leidet unter ihren heimtückischen Versuchen, die zwei Verliebten auseinander zu bringen.

Ein gefundenes Fressen für Wilhelmine, auf das sie lange gewartet hat, bieten schließlich ein scheinbarer Liebesbrief und der plötzlich in Alfreds Wohnung auftauchende Travestiekünstler Conny (Henning Koröde). Für die Schwiegermutter ist nun klar, was sie immer schon wusste: Alfred ist ein Ehebrecher.

Das Chaos scheint perfekt, als Wilhelmine ihren Schwiegersohn mit der hübschen Studentin Britta (Dörte Hustedt) bei angeblichen Turteleien entdeckt. Auch Geertje ist nun von Alfreds Untreue überzeugt. Sie verlässt ihn – sehr zur Freude Wilhelmines.

Nachbar Wolf (Frank Beermann) und Pastor Egbert Witt (Hermann Beermann) versuchen ihrem Kumpel Alfred aus der misslichen Lage zu helfen, sorgen allerdings nur für zusätzliche Verwirrungen. Am Ende heißt es jedoch auch in diesem Jahr wieder: Ende gut, alles gut. Denn es gelingt Alfred schließlich seine Geertje zurückzugewinnen und den Intrigen seine Schwiegermutter ein Ende zu setzen.

Mit schauspielerischem Talent, Witz und Charme überzeugten die Wecholder Theaterspieler ihr Publikum. Detailgetreue Kostüme, eine aufwendige Maske und ein ansprechendes Bühnenbild vervollständigten den Auftritt – eine Inszenierung, die sich sehen lassen kann. Der Meinung war auch das Publikum. Mit begeistertem Beifall und guten Zurufen bedankte es sich bei den Laienspielern. Zufrieden nach der Aufführung zeigte sich auch die Theatergruppe selbst. „Es war wirklich eine rundum gelungene Premiere“, sagte das Leitungsduo der Theatergruppe, bestehend aus Heike Lilienthal und Frank Beermann. Alles habe prima geklappt, so die beiden weiter.

Nach der Premiere freuen sich die Laienspieler nun auf die weiteren Aufführungen. Für den Kaffeenachmittag am Sonntag, den 6. Dezember und das Theaterfrühstück am Sonntag, den 13. Dezember im Gasthaus Clausen sind noch einige Restkarten in der Volksbank in Wechold erhältlich.

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