Polizei warnt vor falschem Gewinnversprechen

"Alessia" meldete sich per Post

Rehburg. "Alessia" wollte einem 86-Jährigen ein Geschenk bringen. Das versprach sie per Post. Einzig Verwaltungskosten sollte der Senior zahlen. Reingefallen ist er auf die Masche nicht. Er informierte die Polizei.

Ein Rehburger bekommt Post von „Alessia“, die dem 86-Jährigen ein „herrliches Geschenk“ im Wert von 25 000 Euro in Aussicht stellt und dieses unverhoffte Geldgeschenk sogar noch persönlich zu Hause vorbeibringen will. Auf der Rückseite des Gewinnschreibens die Aufforderung vor dem Hausbesuch die „bescheidenen“ Pauschalverwaltungskosten von 30 Euro zu begleichen.

Der Empfänger der betrügerischen Post handelte genau richtig – er ließ sich nicht darauf ein, sondern informierte die Polizei mit der Bitte, eine Warnmeldung herauszugeben. „Dieser Bitte komme ich gerne nach“, so Polizeisprecherin Gabriela Mielke, „denn Betrugsversuche durch Gewinnversprechen gibt es in verschiedenen Varianten und kommen immer wieder vor“. Entweder melden sich die Täter per Telefon und behaupten, man hätte einen hohen Geld- oder Sachwert gewonnen oder aber das Gewinnversprechen kommt mit der Post. „In allen Fällen ist eins gleich: Vor der Übergabe des Gewinns ist eine Verwaltungsgebühr zu zahlen“, weiß Mielke. Doch auch nach Zahlung einer Gebühr bleibt die zugesagte Gewinnausschüttung aus und der vermeintliche Glückspilz geht nicht nur leer aus, sondern wird darüber hinaus auch noch um sein Geld gebracht. „Machen Sie sich bewusst: Wenn Sie an keiner Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben! Gehen Sie niemals in Vorkasse oder wählen eine gebührenpflichtige Sondernummer die beispielsweise mit der Vorwahl 0900... oder 0180 ... beginnen“, rät die Polizeisprecherin.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

Rubriklistenbild: © dpa

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