44-Jähriger in geschlossene Abteilung eingewiesen

Mann sticht Dolmetscher Messer in den Hals

Mit einem Messer attackierte ein offenbar verwirrter Mann einen Dolmetscher.

Stolzenau - Mit einem Messer hat ein 44-jähriger Mann am Mittwochmorgen im Polizeikommissariat in Stolzenau seinen Dolmetscher angegriffen und lebensbedrohlich am Hals verletzt. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen versuchter Tötung.

Der Angreifer wurde in eine geschlossene Abteilung gebracht, die Staatsanwaltschaft Verden hat einen Sachverständigen damit beauftragt, die Schuldfähigkeit des Tatverdächtigen zu überprüfen.

Der Angreifer ist ein 44 Jahre alter Asylbewerber aus Montenegro. Er war am Mittwochmorgen als verwirrte Person von der Polizei aufgegriffen und zum Polizeidienstgebäude am Sandbrink gebracht worden. Die Beamten riefen einen aus Nienburg stammenden Dolmetscher dazu. Auf dem Flur der Dienststelle trafen der Asylbewerber und das spätere Opfer aufeinander. Während des Gespräches legte der 44-Jährige augenscheinlich in freundlicher Geste einen Arm um das Opfer, zog ein Messer und stach unvermittelt auf den Hals seines Opfers ein.

Die anwesenden Polizeibeamten griffen ein, überwältigten den Mann und verhinderten so, dass er das Opfer noch schwerer verletzte. Dabei zog sich eine Polizeibeamtin eine Schnittwunde am Finger zu.

Die Staatsanwaltschaft Verden beauftragte einen Rechtsmediziner, der die Stichwunde in der Halsregion als potenziell lebensbedrohlich bewertete. Nach einer Begutachtung durch den sozial-psychiatrischen Dienst des Landkreises Nienburg wurde der 44 Jahre alte Angreifer in eine geschlossene Abteilung gebracht. Die Staatsanwaltschaft hat einen weiteren Sachverständigen beauftragt, die Schuldfähigkeit des Tatverdächtigen zu überprüfen.

Der verletzte Dolmetscher wurde mit dem Rettungswagen ins Nienburger Krankenhaus gebracht, aus dem er mittlerweile wieder entlassen werden konnte.

Der Mann aus Montenegro hielt sich bereits in den Jahren 1993 und 1999 in der Bundesrepublik auf. Im Mai dieses Jahres reiste der 44-Jährige erneut ein und stellte einen Asylfolgeantrag. Die Ermittlungen zum Motiv der Tat dauern an.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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