Cuxhavener Kurparkhalle zerstört

Brände und Verletzte in der Silvesternacht

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Feuerwehrkräfte löschen einen Brand in einem Bauunternehmen in Ronnenberg in der Region Hannover (Niedersachsen).

In der Neujahrsnacht brachen in Niedersachsen und Bremen mehrere Brände aus. Es gab Verletzte und einen Schaden von mehreren Hunderttausend Euro. Oft war vermutlich Feuerwerk schuld. Bei einem Geisterfahrerunfall kamen zwei Menschen ums Leben.

In der Silvesternacht hat es in Niedersachsen und Bremen bei einem Brand zwei Verletzte gegeben. Feuer verursachten an mehreren Orten außerdem einen hohen Schaden. In Bremen erlitten laut Polizei zwei Menschen eine Rauchvergiftung, nachdem eine Küche in in Brand geraten war. Als die Einsatzkräfte Wummensieder Straße im Stadtteil Ohlenhof eintrafen, stand die Küche eines Reihenhauses in Vollbrand. Die Bewohner hatten das Gebäude verlassen, jedoch konnte ein Papagei lebend aus der Brandwohnung gerettet werden. Ein Bewohner kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich ins Krankenhaus. Da die Wohnung unbewohnbar ist, können zur Schadenhöhe keine Angaben gemacht werden. Die Ursache war zunächst unklar. Im Rettungsdienst kam es in Bremen bis vier Uhr in der Silvesternacht zu insgesamt 155 Einsätzen.

In Verden gab es dramatische Minuten am noch frühen Neujahrsmorgen. Kurz nach 2 Uhr meldeten Anwohner den Brand eines Schuppens. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Bewohner das Wohnhaus bereits verlassen. Sofort wurde mit einer Brandbekämpfung außen am Wohnhaus begonnen, wo der Brand bereits auf das Dach übergegriffen hatte. Von mehreren Seiten aus konnte das Feuer dann rasch unter Kontrolle gebracht und ein Dachstuhlbrand des Wohnhauses verhindert werden.

Ein Feuer hat in der Silvesternacht die Cuxhavener Kurparkhalle  zerstört. Die Polizei schätzt den Schaden auf mindestens 750.000 Euro. „Die Ursache ist noch unbekannt“, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Ermittler sollten im Laufe des Tages in den Trümmern nach Spuren suchen. Das Feuer war am Mittwoch kurz vor Mitternacht auf dem Reetdach der Außenbühne ausgebrochen. Schnell griffen die Flammen auf das Dach der Kurparkhalle über und zerstörten dieses komplett. 140 Feuerwehrleute kämpften stundenlang gegen die Flammen. Dadurch konnten sie verhindern, dass diese auf eine weitere Veranstaltungshalle übergriffen. Am Morgen hatte die Feuerwehr den Brand schließlich vollständig gelöscht.

In Ihme-Roloven  in der Region Hannover brannten in der Nacht zum Donnerstag in einem Außenlager Dämmstoffe. Die Polizei vermutet, dass von Jugendlichen gezündete Feuerwerkskörper für das Feuer verantwortlich sein könnten. Es entstand ein Schaden von rund 150.000 Euro.

In der Silvesternacht hat ein Feuer in einer Grundschule in Emmerke  einen Schaden von rund einer Million Euro verursacht. Wie die Polizei im Kreis Hildesheim am Donnerstag mitteilte, war der Brand im Dachstuhl der Grundschule aus bislang unbekannten Gründen ausgebrochen. Mehr als 120 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, konnte diese aber nur mühsam unter Kontrolle bringen. Erst am frühen Morgen konnten sie das Feuer im östlichen Gebäudeteil löschen. Verletzt wurde niemand.

Einen Schaden von rund 500.000 Euro verursachte ein Brand in einer Gärtnerei in Wiesmoor (Landkreis Aurich), der am frühen Neujahrsmorgen ausgebrochen war. Kurz zuvor brannte in Haren im Emsland ein Dachstuhl eines Wohnhauses. Dort entstand Schaden von rund 150.000 Euro. In beiden Fällen vermutet die Polizei in Osnabrück Feuerwerkskörper als Brandursache.

Für Polizei und Feuerwehr war es in Niedersachsen und Bremen insgesamt eine durchschnittliche Silvesternacht. In und rund um Hannover registrierte die Polizei zwischen Mitternacht und 6.00 Uhr 443 Einsätze. 2006 waren es mehr als 500. Die Polizei in Braunschweig und Göttingen meldeten sogar vergleichbar viele Einsätze wie in einer gewöhnlichen Samstagnacht.

Bei einem Unfall mit einem Falschfahrer sind auf der Autobahn 29 in Niedersachsen zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine 19-jährige Beifahrerin wurde lebensgefährlich verletzt. Die A29 war in Richtung Osnabrück mehrere Stunden lang gesperrt.

dpa

Zwei Tote bei Unfall mit Geisterfahrer

Ein Geisterfahrer hat am Silvesterabend im Autobahndreieck Ahlhorn an der A1/A29 einen Unfall ausgelöst, zwei Menschen wurden getötet, eine weitere wurde lebensgefährlich verletzt. © www.photoka.de
Ein Geisterfahrer hat am Silvesterabend am Autobahndreieck Ahlhorn an der A1/A29 einen Unfall ausgelöst, zwei Menschen wurden getötet, eine weitere wurde lebensgefährlich verletzt. Der Geisterfahrer ist unter den Todesopfern. © www.photoka.de
Ein Geisterfahrer hat am Silvesterabend am Autobahndreieck Ahlhorn an der A1/A29 einen Unfall ausgelöst, zwei Menschen wurden getötet, eine weitere wurde lebensgefährlich verletzt. Der Geisterfahrer ist unter den Todesopfern. © www.photoka.de
Ein Geisterfahrer hat am Silvesterabend am Autobahndreieck Ahlhorn an der A1/A29 einen Unfall ausgelöst, zwei Menschen wurden getötet, eine weitere wurde lebensgefährlich verletzt. Der Geisterfahrer ist unter den Todesopfern. © www.photoka.de
Ein Geisterfahrer hat am Silvesterabend am Autobahndreieck Ahlhorn an der A1/A29 einen Unfall ausgelöst, zwei Menschen wurden getötet, eine weitere wurde lebensgefährlich verletzt. Der Geisterfahrer ist unter den Todesopfern. © www.photoka.de
Ein Geisterfahrer hat am Silvesterabend am Autobahndreieck Ahlhorn an der A1/A29 einen Unfall ausgelöst, zwei Menschen wurden getötet, eine weitere wurde lebensgefährlich verletzt. Der Geisterfahrer ist unter den Todesopfern. © www.photoka.de
Ein Geisterfahrer hat am Silvesterabend am Autobahndreieck Ahlhorn an der A1/A29 einen Unfall ausgelöst, zwei Menschen wurden getötet, eine weitere wurde lebensgefährlich verletzt. Der Geisterfahrer ist unter den Todesopfern. © www.photoka.de
Ein Geisterfahrer hat am Silvesterabend am Autobahndreieck Ahlhorn an der A1/A29 einen Unfall ausgelöst, zwei Menschen wurden getötet, eine weitere wurde lebensgefährlich verletzt. Der Geisterfahrer ist unter den Todesopfern. © www.photoka.de
Ein Geisterfahrer hat am Silvesterabend am Autobahndreieck Ahlhorn an der A1/A29 einen Unfall ausgelöst, zwei Menschen wurden getötet, eine weitere wurde lebensgefährlich verletzt. Der Geisterfahrer ist unter den Todesopfern. © www.photoka.de
Ein Geisterfahrer hat am Silvesterabend am Autobahndreieck Ahlhorn an der A1/A29 einen Unfall ausgelöst, zwei Menschen wurden getötet, eine weitere wurde lebensgefährlich verletzt. Der Geisterfahrer ist unter den Todesopfern. © www.photoka.de

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