Kollision mit Hochspannungsleitung

Zwei Menschen sterben bei Absturz eines Ultraleichtfliegers

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Ein ausgebranntes Flugzeug liegt nach einem Flugzeugabsturz bei Wedemark, nahe der Autobahn 7 (A7) neben einem Feuerwehrfahrzeug auf einem Feld.

Wedemark - Beim Absturz eines Ultraleichtfliegers bei Hannover sind zwei Menschen getötet worden. Das Flugzeug kollidierte nach Angaben der Feuerwehr am Mittwochabend mit einer Hochspannungsleitung.

Für die Insassen kam jede Hilfe zu spät. Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Flieger löschen und entdeckten dann die beiden Leichen. Der Unglücksort war am Abend abgesperrt. Polizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung sollten den Absturz untersuchen.

Zeugen hörten einen Knall

„Zeugen haben einen Knall bemerkt beim Spazierengehen“, sagte Polizeisprecher Philipp Hasse. Anschließend sahen sie das brennende Flugzeug abstürzen und alarmierten die Einsatzkräfte. Die Identität der beiden Todesopfer war zunächst unklar. Auch von wo der Flieger startete, stand am Abend zunächst nicht fest.

Die Polizei rechnete damit, dass die Ursachenforschung am Donnerstag voll anlaufen sollte. Der Flieger sei zwischen zwei Masten am Rande der Ortschaft Wedemark in der Region Hannover in die Hochspannungsleitung geflogen und dann auf ein Feld gekracht. „Der Flieger stürzte kurz nach 18 Uhr ab“, sagte Feuerwehrsprecher Michael Hahn.

Rettungsdienste seien auch mit einem Hubschrauber vor Ort gewesen. Auch die Bundespolizei kreiste mit einem Hubschrauber über dem Unglücksort, um Luftaufnahmen zu machen. Abstürze mit Ultraleichflugzeugen sind keine Seltenheit. Immer wieder sterben Menschen bei Unfällen mit den Fluggeräten. In Oberbayern starben im Mai vergangenen Jahres zwei Menschen, als ihr Flieger bei Teising auf ein Feld stürzte. Auf einem Flugfest im Erzgebirge kamen im September 2016 zwei Menschen bei einem Zusammenstoß eines Ultraleichtfliegers und eines Segelflugzeugs ums Leben. Während der Segler noch sicher landen konnte, stürzte das Ultraleichtflugzeug vor den Augen der Festbesucher ab und riss zwei Menschen in den Tod. Ebenfalls im September stürzte so ein Kleinflugzeug in Südniedersachsen bei Northeim auf ein Feld. Ein 69-Jähriger kam ums Leben, ein 68-Jähriger wurde schwer verletzt.

dpa

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