Fahrer macht widersprüchliche Angaben

Mit 350.000 Euro in die Zollkontrolle

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350.000 Euro fand der Zoll in einem Auto, das auf der A30 unterwegs war. 

Osnabrück - Bargeld in Höhe von 350.000 Euro hat der Osnabrücker Zoll am Freitagnachmittag in einem aus der Niederlande eingereisten Auto gefunden. 

Wie das Hauptzollamt Osnabrück mitteilt, kontrollierten Beamte den Wagen auf der Autobahn 30 an der Anschlussstelle Gildehaus. Die obligatorische Frage nach mitgeführtem Waffen, Drogen oder Bargeld von mehr als 10.000 Euro verneinte der Fahrer. 

Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeugs zeigte sich ein anderes Bild: In dem Reisegepäck im Kofferraum fanden die Beamten eine Plastiktüte mit Geldbündeln, sowie ein zugeklebter Karton in dem sich ebenfalls Geldbündel befanden. Die Zählung des Bargeldes ergab, dass sich in dem Karton 250.000 Euro in 50-Euro-Scheinen sowie weitere 100.000 Euro in kleiner Stückelung in der Plastiktüte befanden.

Der Fahrer des Wagens gab an, dass das Geld ihm gehöre. Er habe vorgehabt, in den Niederlanden ein Auto zu kaufen. Auf der Dienstelle nahm er seine Aussage wieder zurück. Stattdessen gab er zu Protokoll, dass er für den Transport einiger Gegenstände engagiert und bezahlt worden sei. Das es sich dabei um Bargeld gehandelt hat, habe er nicht gewusst. 

Da Hinweise auf eine mögliche Geldwäsche vorliegen und es keinen Beleg über die Herkunft des Geldes gab, hat das Hauptzollamt Osnabrück den Betrag beschlagnahmt. Sofern sich der rechtmäßige Eigentümer des Bargeldes nicht meldet, könnte das Bargeld zugunsten der Landeskasse vereinnahmt werden.

Die Reisenden konnten ihre Reise fortsetzen.

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