Schweinegrippen-Hotspot Rumänien

Seuchengefahr: Zoll stoppt Transporter mit Welpen, Schweinefleisch und geschlachtetem Schaf

Rottweiler-Welpe
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Bei den beiden Hundewelpen handelte es sich einen Rottweiler und einen Cane Corso.

Zollbeamte haben auf einem Parkplatz an der A7 bei Hannoversch Münden einen Transporter aus Bulgarien gestoppt. Darin saßen zwei Welpen zwischen Schweinefleisch und einem toten Schaf. Es besteht Seuchengefahr.

A7/Hannoversch Münden - Die Zollbeamten führten am Donnerstag bei einem Transporter mit bulgarischem Kennzeichen auf dem Parkplatz Hackelberg eine Kontrolle durch. Zwei Welpen und verschiedene Schlachterzeugnisse wurden aus seuchenschutzrechtlichen Gründen sichergestellt.

Bei den beiden Hundewelpen handelte es sich einen Rottweiler und einen Cane Corso.

Bei den beiden Hundewelpen handelte es sich einen Rottweiler und einen Cane Corso. Sie wurden jeweils sehr beengt in Boxen ohne Futter und Wasser auf der Ladefläche transportiert, teilt das Hauptzollamt Braunschweig mit. Zwar konnten die beiden Insassen des Transporters Heimtierausweise für die Welpen vorlegen, jedoch bestanden Zweifel an deren Echtheit. Das Veterinäramt Göttingen nahm die Hund aufgrund dessen zum Schutz der Allgemeinheit vor Tollwut in amtliche Quarantäne.

Auch die weitere Ladung war ein Problem, was den Seuchenschutz angeht: In dem ungekühlten Transporter waren neben den Welpen diverse Schlachterzeugnisse von Schweinen und ein ganzes, geschlachtetes Schaf. Das Fleisch stammte augenscheinlich aus Hausschlachtungen in Rumänien.

Die Welpen wurden jeweils sehr beengt in Boxen ohne Futter und Wasser auf der Ladefläche transportiert.

Selbstgeschlachtetes Fleisch darf jedoch auch innerhalb Europas nicht in andere Länder gebracht werden, da bei Hausschlachtungen regelmäßig nicht die erforderlichen Gesundheitsnachweise erbracht werden können. Zudem handelt es sich bei der rumänischen Heimat der Tiere um einen Schweinegrippen-Hotspot, teilt der Zoll mit. Um das Risiko der Ausbreitung der Seuche zu minimieren, wird das Fleisch amtlich vernichtet.

Selbstgeschlachtetes Fleisch darf jedoch auch innerhalb Europas nicht in andere Länder gebracht werden.

„In der aktuellen Situation verstehen zum Glück wieder viele, dass wir manchmal unbequeme Entscheidungen zum Seuchenschutz treffen müssen“, erklärt Pressesprecher Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig. „Und auch abseits von Corona gibt es Gefahren, denen wir uns als Zoll jeden Tag stellen müssen und wollen.“ Weitere Schritte in diesem Fall werden nun vom Veterinäramt des Landkreises Göttingen geprüft.

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