Elektronische Übermittlung funktioniert nicht

Probleme bei Bafög-Software: Studenten bald ohne Geld?

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Es gibt akute Probleme bei der Bafög-Bearbeitung in Niedersachsen. Empfänger könnten länger auf ihr Geld warten müssen.

Hannover - Zehntausende Studenten in Niedersachsen könnten zu Beginn des nächsten Semesters ohne Geld dastehen. Schuld daran sind technische Probleme mit einer neuen Software, mit der Bafög-Anträge bearbeitet werden.

Darüber hatte die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (Montag) berichtet. Probleme gibt es gleich an mehreren Stellen: Eigentlich sollten seit dem 1. August Anträge nicht nur per Post, sondern auch elektronisch gestellt werden können. Doch die Übermittlung an die zuständigen Studentenwerke funktioniert nicht. Hinzukommt, dass es bislang keine Möglichkeit gibt, die elektronischen Anträge direkt zu verarbeiten. 

„Die Anträge müssen ausgedruckt und von Hand übertragen werden“, erklärte die Sprecherin des Studentenwerks Ostniedersachsen, Petra Syring. „Wir rechnen mit einer Verzögerung der Bearbeitung.“ Das niedersächsische Wissenschaftsministerium äußerte sich zunächst nicht zu den Problemen. 

Die neue Software hatte den Vorgänger vor rund einem halben Jahr abgelöst. Allein das Studentenwerk Ostniedersachsen, das unter anderem für Braunschweig zuständig ist, rechnet mit 14.000 Anträgen zu Beginn des Wintersemesters im Oktober. „Wir raten deshalb dazu, die Anträge möglichst früh zu stellen“, sagte Syring.

dpa

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