268.000 Fälle im ersten Halbjahr

Zahl der Straftaten in Niedersachsen gesunken

Hannover (dpa) - Die Zahl der begangenen Straftaten in Niedersachsen ist im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über acht Prozent auf rund 268.000 Fälle gesunken. Rückläufig seien auch Körperletzungen (-3,8 Prozent) und Raubdelikte (-16,5).

„In der aktuellen Diskussion spielt immer auch eine mögliche Verrohung der Gesellschaft eine Rolle“, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD) am Freitag bei der Präsentation der Kriminalstatistik in Hannover. „Darum sind diese Zahlen ein sehr interessanter Aspekt, den wir weiter genau beobachten werden müssen.“

Insgesamt sei für Bürger in Niedersachsen in den letzten zehn Jahren das Risiko noch nie so gering gewesen, von einer Straftat betroffen zu sein. Einen maßgeblichen Anteil am Kriminalitätsrückgang haben demnach die Diebstahlsdelikte (-10,6 Prozent). Auch Wohnungseinbrüche (-17,6) würden immer weniger begangen. Nachdem zwischen 2011 und 2015 die Zahl der Einbrücke kontinuierlich gestiegen war, habe bereits 2016 ein leichter Rückgang verzeichnet werden können. Es deute sich nun eine „echte Trendwende“ an.

Auch die durch Flüchtlinge begangenen Straftaten seien gesunken (-9,4). „Obwohl sich mehr Flüchtlinge im Land aufhalten, gehen die Straftaten signifikant zurück“, sagte der Minister.

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