Knapp über dem Bundesdurchschnitt

Zahl der Hilfsempfänger im Land auf 9,8 Prozent gestiegen

Hannover - In Niedersachsen ist die Zahl der Menschen, die Sozialleistungen vom Staat erhalten, weiter gestiegen. Ende 2015 bekamen 775.000 Menschen Geld, rund 63.000 mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit.

Der Anteil der Hilfsempfänger an der Bevölkerung wuchs von 9,0 auf 9,8 Prozent. Niedersachsen lag damit knapp über dem Bundesdurchschnitt.

Zum sozialen Mindestsicherungssystem des Staates gehören Hartz IV-Leistungen unter anderem für Arbeitsuchende, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie Sozialhilfeleistungen für Menschen in Einrichtungen. Auch Zahlungen an Asylbewerber fallen darunter.

Die Zunahme geht nach Angaben des Statistisches Bundesamtes vor allem auf den Anstieg der Flüchtlingszahlen zurück. Ende 2014 bezogen 363.000 Menschen Geld nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Ende 2015 waren es rund 975.000. Insgesamt stieg die Zahl der Leistungsempfänger bundesweit zwischen Ende 2014 und Ende 2015 von 7,4 Millionen auf 8 Millionen.

Die relativ meisten Leistungsempfänger gab es in Berlin (19,4 Prozent) und Bremen (18,5), die wenigsten in Bayern (5,2) und Baden-Württemberg (6,0 Prozent).

dpa

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