Landgericht hatte das bereits einmal unterbunden

Im „Wollepark“ könnte das Wasser abgestellt werden

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Wohnviertel „Wollepark“ in Delmenhorst

Delmenhorst - Die rund 350 Mieter von zwei Wohnblöcken im Delmenhorster Brennpunktviertel „Wollepark“ sind weiter ohne Heizung und warmes Wasser.

Der städtische Energieversorger hatte die Gaszufuhr am vergangenen Donnerstag abgestellt. Grund sind unbezahlte Wasser- und Gasrechnungen in Höhe von rund 200.000 Euro. Bislang habe die Eigentümergesellschaft kein Geld überwiesen, sagte die Sprecherin der Stadtwerkegruppe Delmenhorst, Britta Fengler, am Dienstag.

Bei Kindeswohlgefährdung steht eine Notunterkunft bereit

Unter den überwiegend ausländischen Mietern sind viele Familien mit kleinen Kindern. Beide Häuser gehören rund 50 Besitzern, verwaltet werden die Gebäude von einer Bremer Immobilienfirma, die auf Anfragen nach einer Stellungnahme bislang nicht reagierte. Bei den Stadtwerken haben sich bislang keine Betroffenen gemeldet. Auch bei der Stadt Delmenhorst gab es nach Angaben von Sprecherin Maike Stürmer-Raudszus bis Dienstag keine Hilfsgesuche.

Sollte es eine Anzeige wegen Kindeswohlgefährdung geben, würde die Stadt handeln, so Stürmer-Raudszus. Betroffene Kinder könnten dann mit je einem Elternteil in eine Notunterkunft gebracht werden. Möglich ist, dass den Bewohnern in Kürze auch das Wasser abgedreht wird. Die Stadtwerkegruppe hatte dies bereits am 4. April getan, musste die Sperre nach einem Beschluss des Landgerichts Oldenburg aber wieder aufheben.

dpa

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