Architektonische Ikone

„Die Wohnkompanie Nord“ will Holland-Pavillon wiederbeleben

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Ein bayerischer Unternehmen ließ den holländischen Pavillon auf dem Expo-Gelände zuletzt verrotten.

Hannover - Der marode holländische Pavillon auf dem ehemaligen Gelände der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover soll wiederbelebt werden. Der zum Bremer Zech-Konzern gehörende Immobilienentwickler "Die Wohnkompanie Nord" werde das Gebäude mit den gestapelten Landschaften reaktivieren, teilte der Expo Park Verein am Montag mit.

Der holländische Pavillon hatte bei der Weltausstellung im Jahr 2000 viel Aufsehen erregt. Die Besucher konnten auf jedem Stockwerk durch eine andere Landschaft gehen, es gab Dünen, Wald und Blumenfelder. Geplant ist den Angaben zufolge jetzt, neben dem Pavillon ein Studentenwohnheim zu bauen und so die Entwicklung des ehemaligen Expo-Geländes weiter voranzutreiben. 

Das Gebäude gehörte zuletzt einem bayerischen Unternehmer, der es über Jahre leerstehen und verrotten ließ. In der Folge gab es Probleme mit Vandalismus. Dennoch sei der Pavillon bis heute eine architektonische Ikone, sagte der Sprecher des Expo Park Vereins, Stefan Schlutter.

dpa

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