Offizielle Unwetterwarnung

Wetter in Niedersachsen: Eisregen-Alarm! Schulausfall wegen Blitzeis

Achtung, es kann am Montag extrem glatt werden. Es gilt eine Unwetterwarnung. Vom Westen her ist mit gefrierendem Regen zu rechnen und damit mit erheblicher Glatteisgefahr, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.

  • Arktische Polarluft bestimmt das Wettergeschehen im Norden.
  • Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefährlich glatten Straßen in Niedersachsen.
  • Grund für die Glätte ist gefrierender Regen am Montag.

Update, 15. Februar, 13.30 Uhr: Ein Sturmtief schiebt aktuell ein Regenband über Norddeutschland. Vielerorts fällt schon gefährlicher Eisregen. Für Niedersachsen und Bremen gilt eine Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Die Polizei warnt vor plötzlich auftretender, extremer Glätte. Aufgrund der Gefahr durch Blitzeis ist am Montag in zahlreichen Regionen Niedersachsens der Schulunterricht ausgefallen. 

Update, 15. Februar, 10 Uhr: Von den Niederlanden aufkommender gefrierender Regen macht Straßen und Wege spiegelglatt. Vom Westen her ist am Montagmorgen mit gefrierendem Regen zu rechnen und damit mit erheblicher Glatteisgefahr, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte.  Dabei verbreitet Glatteis. Dieser Bereich verlagert sich langsam ostwärts und erreicht am Nachmittag Ostniedersachsen. Dort Niederschläge in Schnee übergehend mit Neuschneemengen von drei bis zehn Zentimeter. Auch Hessen wird sehr wahrscheinlich von Glätte und Eisregen betroffen sein, berichtet hna.de*. -*hna.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

Originalmeldung vom 14. Februar: Niedersachsen - Seit Tagen hat der Winter Niedersachsen fest im Griff. Schulausfälle in vielen Landkreisen, Straßendienste kommen nicht gegen den Schnee an, der „Flockdown“ hat seine Spuren im Norden hinterlassen. Und auch am Montag lauern weiterhin die Gefahren des Winters. Zwar werden in Niedersachsen erstmalig wieder Temperaturen im einstelligen Plusbereich erwartet, die Winterlandschaft verschwindet deswegen trotzdem vorerst nicht. Experten warnen vor extrem glatten Straßen.

Wetter in Niedersachsen: Unwetterwarnung - Eisregen am Montag

Am Montag könne es laut Meteorologen sogar wieder zu einem Chaos auf den Straßen Niedersachsens kommen. Bei Höchsttemperaturen von -2 Grad im Harz bis 6 Grad im Westen Niedersachsens kommt es vielerorts und fast flächendeckend zu Schnee-, Schneeregen- oder Eisregenfällen. Laut Meteorologen berge das erneut große Gefahren für den Straßenverkehr, denn dort wo es regnet, kann es extrem glatt werden. Das Ganze wird begleitet von schwachem bis mäßigem Wind am Meer und kaltem mäßigem Wind im Südosten Niedersachsens.

Der Deutsche Wetterdienst schreibt: „Ein kräftiges Hoch verlagert seinen Schwerpunkt von Sachsen nach Tschechien. Es bestimmt mit arktischer Polarluft das Wettergeschehen in Niedersachsen und Bremen. Am Montag greift ein atlantischer Tiefausläufer auf Norddeutschland über. Damit stellt sich die Wetterlage um, mit einer südwestlichen Strömung wird milde Meeresluft herangeführt werden.“ Dazu komme laut Deutschem Wetterdienst ab Montagmorgen von den Niederlanden gefrierender Regen dazu.

Noch hat der Winter das Wetter fest im Griff und sorgt für Chaos - am Montag vor allem durch Eisregen.

Für die Nacht zu Dienstag werden dicke Wolkendecken erwartet, ortsweise kommt es wieder zu Schnee und Regen, weiterhin begleitet von der Gefahr stark vereister Straßen. Das zieht sich auch tagsüber so weiter, wird das Wetter aber milder. Am Dienstag nährt sich Temperatur mit Höchstwerten von maximal 4 bis 9 Grad ganz langsam ersten Frühlingsgefühlen..

Wetter in Niedersachsen: Experten warnen vor Eiseinbrüchen

Wo das Winter-Einfrieren in den vergangenen Tagen an dicken Eisschichten auf Seen und Flüssen gearbeitet hat, kommt mit den Temperaturen über dem Gefrierpunkt nun wieder sein Gegenspieler ins Spiel: Das Auftauen. Vor allem tagsüber lasse das Wetter die Eisschichten wieder schmelzen, die Einbruch-Gefahr steige fortlaufend, warnen Wetterexperten. Ohnehin warnen DLRG, Polizei und Feuerwehr vor dem ständigen Risiko einbrechender Eisflächen.

Rubriklistenbild: © dpa/Jonas Güttler

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