Jungtier in Baumarkt und Textilmarkt

Aufgebrachte Wildschweine machen Kleinstadt unsicher

Bad Salzdetfurth - Wildschwein-Alarm in der niedersächsischen Kleinstadt Bad Salzdetfurth: Schätzungsweise sechs Tiere liefen am Donnerstag durch die Innenstadt, ein Jungtier verirrte sich in Panik sogar in einen Baumarkt und später in einen Textilmarkt, wie die Polizei unter Berufung auf Zeugenaussagen mitteilte.

Das Jungtier sei nach einer kurzen Tour durch den Laden nach draußen gestürmt und habe dabei einen Einkaufswagen umgerissen. Schließlich sei es über einen Autowaschplatz gerannt und gegen eine dünne Kunststoffwand gestoßen, die beschädigt worden sei. Danach habe ein Mann alle Wildschweine mit einem Strahl aus einem Wasserschlauch in die Flucht geschlagen.

Als zwei Beamte mit ihrem Streifenwagen ankamen, waren die Schweine bereits wieder im Wald verschwunden, wie die Polizei berichtete. Die Polizisten seien ausgerückt, weil die Tiere - zumal in Panik - Menschen angreifen könnten. Eigentlich seien sie aber ungefährlich, wenn sie sich nicht angegriffen fühlten.

Ein Polizeisprecher sagte, einige erschreckte Bürger hätten angerufen, als sie die Tiere gesehen hätten. Die Wildschweine seien wahrscheinlich von einem Menschen oder einem Hund im Wald aufgescheucht worden und deshalb in die direkt an einen Wald angrenzende Stadt im Landkreis Hildesheim geflüchtet. Schon früher sind nach Angaben des Sprechers Wildschweine durch die Kleinstadt gestrichen, die rund 13.500 Einwohner zählt.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / Lino Mirgeler/dpa

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