Entlassungen bei Geflügelproduzent

Sozialplan bei Wiesenhof: 530 Festangestellte müssen gehen

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Der Großbrand in der Wiesenhof-Schlachterei Anfang des Jahres hat zahlreiche Entlassungen zur Folge.

Lohne - Nach dem Feuer in der Geflügelschlachterei bei Wiesenhof im niedersächsischen Lohne sollen von den ursprünglich 750 Festangestellten künftig nur 213 beschäftigt werden. Dies sagte am Dienstag der Chef der Wiesenhof-Mutter PHW, Paul-Heinz Wesjohann, in Lohne. Unternehmen, Gewerkschaft und Betriebsrat einigten sich auf einen Sozialplan.

Für die von der Entlassung betroffenen Mitarbeiter einigten sich die Sozialpartner auf einen Sozialplan mit Interessenausgleich, der auch Abfindungen beinhalte. "Die Vereinbarung tut sehr weh", sagte der Betriebsratsvorsitzende Zafer Babacan. Es sei aber der bestmögliche Kompromiss gefunden worden.

Der Betrieb solle wieder aufgebaut werden. Es werde aber noch Jahre dauern, bis die alten Kapazitäten wieder erreicht würden, sagte Wesjohann. Es hänge auch davon ab, ob und in welcher Geschwindigkeit die Behörden Baugenehmigungen erteilen würden.

Am 28. März hatte ein technischer Defekt den Großbrand in der Schlachterei ausgelöst. Hinweise auf eine Brandstiftung gab es nicht. Versicherungsangaben zufolge liegt der Sachschaden bei rund 300 Millionen Euro. Nach einem Gutachten wurde der Brand durch einen Defekt bei dem Verdampfer eines Kälteaggregats ausgelöst. dpa

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