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Schneepeitsche statt Sonnenstrahlen: Wintereinbruch in Niedersachsen zu Ostern?

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Von: Marcel Prigge

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Wird es weiter wärmer? Oder hält der Winter noch einmal Einzug in Norddeutschland? Für Ostern hält Wetterexperte Dominik Jung ein Szenario für wahrscheinlich.

Bremen/Hannover – Es ist die Frage, die immer noch ganz Norddeutschland beschäftigt. Von Bremen über Niedersachsen bis nach Hamburg: Kommt noch einmal der Wintereinbruch? Oder wird es schon bald doch eher frühlingshaft? Nachdem zuletzt warme Atlantikluft von Westen her warme Luft nach Deutschland und damit auch Sturm und Orkan nach Niedersachsen und Bremen gebracht hatte, will jeder Wissen: Wie wahrscheinlich ist beim Wetter in Niedersachsen – und im Rest von Norddeutschland –, dass es noch zu einem kleinen Wintereinbruch an Ostern kommt? Meteorologe Dominik Jung von wetter.net kennt die Antwort und hat eine Prognose, wie es mit dem Wetter in Niedersachsen weitergeht.

Wetter in Niedersachsen: Experte Dominik Jung rechnet mit viel Kälte – und mit viel Regen

„Natürlich kann es an Ostern auch noch einmal kühle Tage geben, auch in diesem Jahr“, erklärt der Wetter-Meteorologe Dominik Jung in einer Prognose von Wetter.net mit Blick auf das Niedersachsen-Wetter und die Entwicklung der Temperaturen und Wetter-Umstände auch in anderen norddeutschen Gegenden wie Bremen und Hamburg. Tatsächlich, so die Auskunft von Wetter-Experte Dominik Jung zum Wetter in Niedersachsen und Umgebung, wird es in der kommenden Woche in Niedersachsen und Bremen noch einmal etwas kälter.

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Aber zunächst sei erst einmal mit viel Regen in Deutschland zu rechnen. Bis zum 27. Februar 2023 seien in großen Teilen der Bundesrepublik bis zu 20 Liter pro Quadratmeter zu rechnen. In Nord- und Mitteldeutschland seien auch Summen bis zu 30 und stellenweise sogar 40 Liter pro Quadratmeter möglich.

Osterglocken im Schnee
Werden die Menschen in Niedersachsen zu Ostern noch einmal Schnee auf den Blumen in der Natur sehen? © Rene Traut/Imago

Wintereinbruch in Niedersachsen zu Ostern? Das sagt Wetter-Experte Dominik Jung

Prognosen vom europäischen Wettermodell zeigen, dass es zwar, dass es in Norddeutschland zunächst zu einem Wetter-Umschwung kommt und es zwischenzeitlich bis zum 4. März beim Wetter in Niedersachsen, Bremen und Hamburg etwas kälter werde. Die Temperaturen im Norden steigen im Schnitt jedoch sogar noch weiter und es wird insgesamt wärmer. „Da ist keine tief winterliche Wetterlage mehr in Sicht“, ist sich Doplom-Meteorologe Dominik Jung sicher.

Und danach werde es einfach immer schwerer für den Winter wieder Einzug in die norddeutsche Tiefebene zu halten. „Der Hochwinter hat wirklich fertig“, konstatiert Jung für das Wetter in Niedersachsen, Bremen und Hamburg. Ein Schneeschauer an Ostern könne aber wie eigentlich in jedem Jahr nicht ausgeschlossen werden, so der Wetter-Experte.

„Schweißtreibende Aussichten für den Sommer 2023“: Experte Dominik Jung erwartet Hitzesommer in Niedersachsen und Bremen

Auch für die weiteren Monate wagt Dominik Jung einen Ausblick, wie das Wetter in Niedersachsen und Bremen werden könnte: „Schweißtreibende Aussichten für den Sommer 2023“ gibt der Experte seine Wetter-Prognose für den Sommer in Niedersachsen und Bremen ab. Insgesamt, erklärte er exklusiv gegenüber kreiszeitung.de, „würde das schon ein klein wenig in Richtung Hitzesommer gehen beziehungsweise einer der wärmsten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.“

Auch Wolfgang Lucht vom Potsdamer Institut für Klimaforschung (PIK) erklärt gegenüber dem Tagesspiegel, dass das Jahr 2023 durchaus Chancen habe, das wärmste Jahr zu werden – nicht nur, was das Wetter in Niedersachsen betrifft, sondern in Deutschland insgesamt . Der Grund: Das Phänomen „La Nina“, das die globale Erwärmung etwas bremste, macht Platz für das Wetterphänomen El Niño und sorgt laut Experten für den Hitzesommer.

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