8000 Menschen haben Stadtteil verlassen 

Weltkriegsbombe in Osnabrück entschärft 

Osnabrück - Eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Sonntag in Osnabrück entschärft worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst machte den Blindgänger, der über zwei Zünder verfügte und 5,5 Meter tief im Boden lag, unschädlich. Dafür mussten nach Angaben der Stadt rund 8000 Menschen aus dem Stadtteil Schinkel-Ost ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Die Autobahn 33 wurde für knapp dreieinhalb Stunden gesperrt.

"Die Bombe war bei der gezielten Auswertung von Luftbildern entdeckt worden", sagte ein Stadtsprecher. An einer weiteren Fundstelle stießen die Experten auf einen sogenannten Zerscheller - eine amerikanische Fünf-Zentner-Fliegerbombe, von der nur noch die leere Hülle im Boden lag.

Am dritten Fundort wurde eine Brandbombe entdeckt, die aufgrund ihrer Konstruktion nicht vor Ort entschärft werden muss. In unmittelbarer Nähe waren in den vergangenen Jahren bereits mehrere Weltkriegsbomben gefunden und entschärft worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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