Weil zu mehrtägigem Besuch in Israel eingetroffen

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Besucher schauen sichin Jerusalem die Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel in Yad Vashem an. 

Hannover/Tel Aviv - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil ist zu einem viertägigen Nahost-Besuch in Israel eingetroffen. Er landete am Samstagnachmittag auf dem Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv.

Der SPD-Politiker, der in seiner Rolle als Bundesratspräsident unterwegs ist, will sich in Israel und den palästinensischen Gebieten über die aktuelle politische Lage informieren und der Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg gedenken.

Höhepunkt des Besuchs ist der Sonntag, an dem Weil den israelischen Präsidenten Schimon Peres treffen und die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besuchen wird. Dort wird an die Judenvernichtung im Zweiten Weltkrieg erinnert, der sechs Millionen Menschen zum Opfer fielen. Am Montag will Weil in Ramallah im Westjordanland den palästinensischen Regierungschef Rami Hamdallah und Jassir Abed Rabbo, ein Mitglied der PLO-Führung, treffen.

Weil reist einen Monat nach dem Scheitern der jüngsten Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern in den Nahen Osten. Er hält sich zum ersten Mal in der Region auf. Begleitet wird der SPD-Politiker unter anderem vom niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne).

Mit dabei sind auch der Vorsitzende des Landesverbandes jüdischer Gemeinden, Michael Fürst, und der Vorsitzende der palästinensischen Gemeinde Hannover, Yazid Shammout. Deren Austausch gilt als vorbildhaft für das Verhältnis zwischen Juden und Palästinensern.

dpa

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