Corona-Pandemie

Niedersachsen: Stephan Weil rechnet mit neuem Schwung für Impfkampagne

Die Ständige Impfkommission empfiehlt, nun auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zu impfen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) begrüßt dies.

Hannover – Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die neue Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), ab sofort auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren gegen Corona zu impfen begrüßt. Weil erhofft sich dadurch einen zusätzlichen Schwung bei der Corona-Impfkampagne.

Virus:Coronavirus, COVID-19
Krankheitserreger:SARS-CoV-2
Vorkommen:Weltweit
Erster bekannter Fall:1. Dezember 2019

Die klare Empfehlung, dass der Nutzen der Impfung die Risiken überwiege, „dürfte vielen Eltern sowie den betroffenen Kindern und Jugendlichen die Entscheidung für eine Impfung deutlich erleichtern“, sagte der SPD-Politiker Stepahn Weil am Montag in Hannover. Niedersachsen biete seit mehreren Wochen Impfungen ab zwölf Jahren an, seit die Europäische Arzneimittelbehörde dies zugelassen habe.

Neuer Schwung für Impfkampagne: 30 Prozent der Jugendlichen mindestens einmal geimpft

Mehr als 30 Prozent der 12- bis 17-Jährigen im Land seien bereits mindestens einmal gegen Covid-19 geimpft – damit belege Niedersachsen gemeinsam mit Schleswig-Holstein einen bundesweiten Spitzenplatz, sagte Weil.

Bereits Ende April erhielt Stephan Weil, Ministerpräsident von Niedersachsen, seine Impfung gegen das Coronavirus.

„Impfen ist und bleibt der bestmögliche Schutz gegen das Coronavirus, vor allem in Hinblick auf die mittlerweile dominierende hochansteckende Delta-Variante.“

Stiko-Empfehlung: „Vorteile der Impfung überwiegen gegenüber Impfnebenwirkungen“

Die Stiko hatte zuvor mitgeteilt, „dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen“. Der offizielle Empfehlungstext lag zunächst noch nicht vor.

Die Stiko empfahl Impfungen bei Kindern zwischen 12 und 17 Jahren bisher nur bei höherem Risiko für schwere Corona-Verläufe. Impfungen sind demnach aber schon jetzt mit ärztlicher Aufklärung und als individuelle Entscheidung von Kindern und Eltern möglich. (mit Material der dpa) * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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