Neue Corona-Verordnung auf dem Weg

Glühwein, gebrannte Mandeln und 3G: Niedersachsen erlaubt Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmarkt in Hannover.
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Ob die Weihnachtsmärkte so voll werden können wie vor der Corona-Pandemie, ist noch nicht abschließend geklärt.

Es ist wieder so weit, allem Anschein nach dürfen Weihnachts- und Herbstmärkte in Niedersachsen wieder öffnen in diesem Jahr.

Für viele ist es das Highlight des Jahres, lange war es nicht erlaubt. Weihnachtsmärkte sollen in Niedersachsen trotz Corona-Pandemie wieder möglich sein, denn Niedersachsen arbeitet an einer neuen Corona-Verordnung. Demnach seien auch Herbstmärkte wieder erlaubt. Man wolle die Änderungen kommende Woche auf den Wegbringt, erklärt eine Sprecherin der niedersächsischen Landesregierung. Vergangenes Jahr waren stattdessen kreative Ideen gefragt, einige Veranstalter hatten beispielsweise auf Drive-In Weihnachtsmärkte gesetzt. In Bremen gab es zudem einen Weihnachtsmarkt in kleiner Ausführung.

Niedersachsen erlaubt Weihnachtsmärkte und Herbstfeste

Land Niedersachsen
Einwohner7,982 Millionen
Fläche47.614 km²
HauptstadtHannover

Wie diese Märkte letztendlich umgesetzt werden können, müsse man gemeinsam mit Kommunen und Schaustellern schauen. Auf Nachfrage, nannte die Sprecherin der Landesregierung bisher keine speziellen Regelungen, die gelten würde. Ob Maskenpflicht gilt oder beispielsweise Alkohol konsumiert werden darf, bleibt also vorerst offen. Denkbar sei die 3G-Regel und eingezäunte Märkte mit klaren Eintrittsregeln.

Wirtschaftsminister: Perspektiven für Weihnachtsmärkte schaffen

Besonders die Schaustellerinnen- und Schaustellerbranche habe während der Corona-Pandemie finanzielle Ausfälle hinnehmen müssen. Für die umsatzstärkste Zeit um Weihnachten herum, brauche es also eine gesonderte Perspektive, erklärt Wirtschaftsminister Bernd Althusmann von der CDU.

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Mit Blick auf die Nachbarländer hat die Hansestadt Hamburg bereits Mitte September Weihnachtsmärkte wieder zugelassen. Mit Santa Pauli hatte auch ein erster Veranstalter bereits konkrete Planungen veröffentlicht. Gleiches gilt auch für Nordrhein-Westfalen, der Weihnachtsmarkt in Dortmund hat bereits einen Termin und Regeln für dieses Jahr bekanntgegeben.

Göttingen plant verschieden Szenarien für Weihnachtsmärkte

Zuvor hatte die Stadt Göttingen in Sachen Weihnachtsmarkt nur vorläufig die Genehmigungen für die Standbetreiber erteilt. Geplant waren bisher 68 Stände, sagte ein Sprecher der Stadt. Man habe versucht, verschiedene Pläne für verschiedene Szenarien zu entwickeln, um sich der Infektionslage spontan anpassen zu können. Wie schnell sich die Lage ändern kann, zeigte das vergangene Jahr. Damals wurden Weihnachtsmärkte erst im November endgültig abgesagt.

In Braunschweig und in Oldenburg wollte man Regeln und Infektionslage beobachten, bevor man eine Entscheidung trifft. Mit der neuen Verordnung dürften die Planungen nun konkreter werden. Hildesheim habe zwei Varianten des Weihnachtsmarktes auf unterschiedlich großen Flächen geplant. „Ein möglicher Ansatz ist die deutliche Entzerrung der Stände“, sagte einer der Organisatoren. Dadurch könne eine Möglichkeit geschaffen werden, die Abstände unter den Besuchern zu vergrößern. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebot von IPPEN.MEDIA.

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