Kfz-Zulieferer besonders betroffen

IG Metall setzt Warnstreiks fort

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Hamburg - Die IG Metall Küste setzt am Donnerstag ihre ganztägigen Warnstreiks in Norddeutschland fort. Am zweiten Tag der Warnstreiks liegt das Schwergewicht auf Betrieben und Zulieferern der Automobilindustrie.

Bestreikt werden unter anderen die Firmen Daimler und Lear in Bremen, Mercedes in Hamburg und Kolbenschmidt im niedersächsischen Papenburg. Aus Schleswig-Holstein sind GKN Driveline in Kiel sowie der Pumpenhersteller Flowserve SIHI in Itzehoe dabei. Aufgerufen sind mehr als 15.000 Beschäftigte in den sechs Unternehmen, wobei der Schwerpunkt in Bremen liegt. Betriebe aus Mecklenburg-Vorpommern sind noch nicht in die 24-Stunden-Streiks einbezogen, die bis Freitag dauern sollen.

Bereits am Vortag hatten mehr als 4000 warnstreikende Metaller zehn Betriebe im Norden für 24 Stunden lahmgelegt. Sie wollen in der laufenden Tarifrunde die Arbeitgeber zurück an den Verhandlungstisch zwingen und ihre Forderungen nach sechs Prozent mehr Entgelt und neuen Arbeitszeitregelungen durchsetzen. In den Bundesländern Hamburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und dem nordwestlichen Niedersachsen arbeiten 140.000 Beschäftigte in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie.

dpa

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