Waldbrandgefahr bleibt bestehen

Nach Hitzerekorden wird es am Dienstag etwas kühler

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Braunschweig - Nach den Hitze-Rekorden in einigen Teilen Deutschlands wird es am Dienstag und Mittwoch eine Abkühlung geben. Heiß blieb es vor allem am Rhein. „Niedersachsen hinkt der Deutschland-Hitze ein wenig hinterher“, sagte Jens Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD). So war es vor allem an der Nordsee deutlich kühler als im Bundesdurchschnitt.

Während am Montag am Rhein Spitzenwerte um 34 Grad gemessen wurden, waren es etwa in Bremerhaven nur um die 20 Grad. In Göttingen wurden am Nachmittag dagegen 32 Grad erreicht. Das waren nur zwei Grad weniger als der aktuelle, am 28. Mai 2005 in Wolfsburg gemessene Mai-Rekord für Niedersachsen.

„Dienstag und Mittwoch wird es in Niedersachsen kühler, auch im Landesinnereien“, kündigte Hoffmann an. Das Hoch ziehe Richtung Osteuropa, es folge kühlere Luft von Atlantik und Nordsee. Am Freitag werde es wieder wärmer, doch so richtig sommerlich wird es über die Feiertage wohl nicht. „Pfingsten dürfte eher wechselhaft und kühl werden“, sagte Hoffmann.

Das heiße und trockene Wetter habe die Waldbrandgefahr in Niedersachsen weiter steigen lassen, warnten die Landesforsten am Montag. In Lüchow im Wendland und Faßberg in der Südheide wurde bereits die zweithöchste Warnstufe 4 auf dem Waldbrandgefahren-Index des DWD erreicht. Am Dienstag könnte auch in Soltau, Bergen, Nienburg, Celle und Wittingen-Vorhop bei Gifhorn die Stufe 4 erreicht werden.

Vor allem in den lichten Kiefernwäldern im Nordosten Niedersachsens sei die Gefahr hoch, warnten die Landesforsten erstmals in diesem Jahr. Rauchen ist deshalb im Wald bis Ende Oktober verboten. Auch heiße Katalysatoren und aus dem Wagen geworfene Kippen könnten Brände entfachen, Grillen sei nur auf freigegebenen Plätzen erlaubt.

dpa

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