Umfangreiches Lagerverbot angedacht

Grüne setzen sich für schärferes Waffenrecht ein

Wolfenbüttel - Die Grünen in Niedersachsen machen sich für ein verschärftes Waffenrecht stark. Künftig soll es nach Vorstellung der Partei grundsätzlich verboten sein, Schusswaffen zu Hause zu lagern.

Ausnahmen sollen nur für Jäger gelten. Delegierte, die auch Ausnahmen für Sportschützen wollen, scheiterten am Sonntag auf dem Landesparteitag in Wolfenbüttel mit einem entsprechenden Antrag. „Es geht um die Sicherheit der Bürger, die steht für uns an erster Stelle“, sagte die Landesvorsitzende Meta Janssen-Kucz.

Die Grünen wollen außerdem großkalibrige Waffen aus dem Schießsport verbannen. Schreckschusspistolen, Reizstoff- und Signalwaffen sollen nur noch an Personen verkauft werden dürfen, die dafür eine Erlaubnis haben.

Die Partei fordert außerdem die elektronische Erfassung aller Schusswaffen in einem bundesweiten Waffenregister. Diese Registrierung komme bislang zu langsam voran, kritisierte Janssen-Kucz. Da das Waffenrecht zu großen Teilen Bundessache sei, wollten sich die Grünen für eine Bundesratsinitiative einsetzen.

Auf dem Parteitag in Wolfenbüttel soll am Sonntag das Wahlprogramm für die Landtagswahl am 14. Januar 2018 beschlossen werden. Die Grünen bilden zusammen mit der SPD das Regierungsbündnis in Niedersachsen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Kane-Doppelpack zum Sieg: England bezwingt Tunesien 2:1

Kane-Doppelpack zum Sieg: England bezwingt Tunesien 2:1

Belgien siegt nach Startproblemen gegen Panama souverän

Belgien siegt nach Startproblemen gegen Panama souverän

Schweden nach Sieg "glücklich und stolz"

Schweden nach Sieg "glücklich und stolz"

Tag des offenen Hofes in Lembruch

Tag des offenen Hofes in Lembruch

Meistgelesene Artikel

Leiche in Barsinghausen - 16-Jährige starb durch „massive Gewalteinwirkung“

Leiche in Barsinghausen - 16-Jährige starb durch „massive Gewalteinwirkung“

Hochzeitsnacht endet mit Platzverweis und Strafanzeige

Hochzeitsnacht endet mit Platzverweis und Strafanzeige

Groko-Abgeordnete stellen sich gegen Feiertag am Reformationstag

Groko-Abgeordnete stellen sich gegen Feiertag am Reformationstag

Mit 16 ans Steuer - Niedersachsen will Vorreiter sein

Mit 16 ans Steuer - Niedersachsen will Vorreiter sein

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.