Pistorius lehnt De-Maizière-Vorschlag ab

Wachpolizei gibt „völlig falsches Signal“

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Boris Pistorius (SPD) stellt sich gegen die Wachpolizei-Pläne des Bundesinnenministers.

Hannover - Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hält nichts vom Vorschlag von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) für den Einsatz von hilfsweisen Wachpolizisten mit Kurzausbildung.

„Dieser Vorschlag gibt ein völlig falsches Signal und geht in die völlig falsche Richtung“, sagte er am Donnerstag am Rande der Innenministerkonferenz im saarländischen Perl-Nennig der Deutschen Presse-Agentur. Das Gewaltmonopol liege bei einer „hervorragend und qualifiziert ausgebildeten Polizei - und das muss auch so bleiben.“

„Ich halte überhaupt nichts von einer „Polizei-Light“, das kann nicht der richtige Weg sein“, sagte er. Wo Polizei fehle, müsse mehr ausgebildet und eingestellt werden. „Aber Frauen und Männer in Crash-Kursen innerhalb weniger Wochen auszubilden, sie in Uniformen zu stecken und ihnen dann auch noch eine Waffe zu geben, das geht wirklich zu weit und ist im Grunde unverantwortlich.“

Lesen Sie dazu: Innenminister regt Wachpolizei an

dpa

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