Weg in die E-Mobilität

VW-Elektroauto: Ein Software-Update bringt der ID-Reihe Fortschritte

Volkswagen verkündet ein neues Update für seine VW-Elektroautos der ID-Reihe. Dabei soll es einige Fortschritte geben – auch bei der Ladeleistung.

Wolfsburg – Volkswagen stellt ein neues Update für VW-Elektroautos der ID-Reihe bereit. Der Konzern verspricht einige Verbesserungen, unter anderem bei der Ladeleistung von E-Autos. VW macht schnelle Schritte in Richtung E-Mobilität, doch auch in Wolfsburg stockt die Produktion aktuell wegen Halbleitermangel. Nichtsdestotrotz: Besitzer eines VW-ID-Batteriewagens können sich auf einige Neuerungen freuen.

Konzern:Volkswagen
Segment:Automobilhersteller
Hauptsitz:Wolfsburg

Das neue Update soll VW-Elektroautos mehr Reichweite bringen – auch das bidirektionale Laden kommt bei Volkswagens E-Autos

Der Autobauer aus Niedersachsen bringt ein neues Software-Update für seine VW-Elektroautos der ID-Reihe heraus. Die Benutzerfreundlichkeit soll dabei in verschiedener Hinsicht profitieren. Die Kommunikation von VW-Elektroautos mit Ladesäulen vieler Anbieter funktioniert bald automatisch – genannt wird dieser Prozess „Plug & Charge“. Ab 2022 soll es bei E-Autos der ID-Reihe durch das Update so weit sein. Damit entfällt die Verifizierung über Smartphone-Apps oder Ladekarten an Ladesäulen.

Das Software-Update soll zudem eine erhöhte Ladeleistung bei VW-E-Autos erzeugen. Sie könnte bei Wagen mit 77-kWh-Batterie von 125 auf bis zu 135 KW erhöht werden. Beim Volkswagen Modell ID.5 GTX kann sogar eine Höchst-Ladeleistung von 150 kW erreicht werden. Bei einem Ladevorgang von fünf auf 80 Prozent spart das nach Angaben von VW bis zu neun Minuten Ladezeit. Das Software-Update wird auch bei bereits ausgelieferten Modellen aktiviert – und bringt eine weitere Neuerung mit sich: Im Schonmodus kann der Ladestand nach oben auf 80% begrenzt werden, um die Lebensdauer der Batterie zu steigern.

Ein Software-Update soll bei VW-Elektroautos der ID-Reihe einige Fortschritte bringen.

Das bidirektionale Laden, mit dem VW-Elektroautos ins Hausnetz einspeisen können, soll es bei VW ebenfalls schon bald geben. Das entsprechende Software-Update soll auch bereits ausgelieferte Fahrzeuge befähigen, bidirektionales Laden zu unterstützen. VW verspricht, bei allen ID. Modellen mit 77-kWh-Batterie die Nutzung dieser Technologie zu ermöglichen.

VW-Elektroauto: Mit großen Investitionen, Schritten und Innovationssprüngen in die E-Mobilität

Volkswagen investiert in sein VW-Elektroauto – und das im großen Umfang. Unlängst hatte der Konzern seine Planung für die nächsten Jahre publik gemacht und große Investitionen in die E-Mobilität angekündigt. Profitieren sollen davon auch Standorte in Niedersachsen. Unter anderem plant der Automobilhersteller das VW-E-Auto der Trinity-Reihe in einem neuen Werk im Wolfsburger Umland herzustellen. Die Politik hatte erklärt, das Land Niedersachsen wolle das Bauvorhaben unterstützen, wo es könne, mit Subventionen sei allerdings nicht zu rechnen.

Bei VW wird gebaut – und umgebaut, nämlich in Richtung E-Mobilität. Auch wenn der Konzern sich noch eine Hintertür zum Verbrennungsmotor offen hält und VW-Boss Diess dem früheren Verbrenner-Ausstieg eine Absage erteilte, steuert der Konzern geradewegs auf eine Zukunft in der E-Mobilität zu. Die Investitionen zahlen sich aus, zuletzt konnte man bei Volkswagen immer wieder Meilensteine in der Entwicklung verschiedener Technologien erreichen.

Unlängst hatte der Konzern erklärt, im Feld des kabellosen Ladens Fortschritte gemacht zu haben. Das könnte die Benutzerfreundlichkeit beim Ladevorgang deutlich verbessern – bis diese Technologie in Serie Nutzung findet, wird es allerdings wohl noch dauern. Auch die Kommunikation von VW-Elektroautos mit Ladesäulen funktioniert jetzt automatisch. Geht es nach einer Gruppe Schüler aus Achern, könnten diese Ladesäulen bald Straßenlaternen* sein.

Auch das VW-Elektroauto ist vom Halbleitermangel und schlechter Ladesäulen-Infrastruktur betroffen, allen Innovationen bei E-Autos zum Trotz

Alle Innovationssprünge des Konzerns können allerdings ein Problem bisher nicht lösen: Den gravierenden Halbleitermangel, der Volkswagen aktuell bremst. Die Produktion von VW-Elektroautos ist massiv getroffen. Allgemein hemmt er beim niedersächsischen Autobauer die Produktion, das Emdener Werk stellte den Betrieb bereits vorübergehend ein. Die erwarteten Produktionsziele für die nächsten Jahre können kaum noch erreicht werden.

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Darüber hinaus ist auch das VW-Elektroauto von der bisher schlechten Ladeinfrastruktur betroffen. Zwar gibt es nun das bidirektionale Laden bei VW-E-Autos, für den Ladevorgang müssen allerdings auch ausreichend Ladesäulen im öffentlichen Raum vorhanden sein. Die fehlen noch – weshalb auch der Bund ein Förderprogramm zum Ausbau vorlegt. Nutzer hatten sich in einer ADAC-Umfrage zunehmend genervt gezeigt, von der Situation der Ladesäulen.* kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Matthias Rietschel/ dpa

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