Unterbringung im Containerdorf

VW holt Portugiesen für Tiguan-Produktion nach Osnabrück

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Die Auftragsbücher des Autobauers sind bis ins nächste Jahr hinein noch prall gefüllt.

Osnabrück - Bei Volkswagen führt die starke Nachfrage nach dem alten Tiguan-Modell zu ungewöhnlichen Personalmaßnahmen. Der Autobauer holt sich für seine Fabrik in Osnabrück Verstärkung aus dem VW-Schwesterwerk im portugiesischen Palmela.

Für die Unterbringung entsteht derzeit nahe dem Osnabrücker Werk ein Containerdorf. Grund für die Verstärkung sei die "deutlich erhöhte" Nachfrage nach dem bereits ausgelaufenen ersten Tiguan-Modell, sagte ein VW-Sprecher am Freitag. Er bestätigte damit Angaben der "Neuen Osnabrücker Zeitung". VW montiert und lackiert den alten Tiguan in Osnabrück, die Nachfrage ist anhaltend hoch. Mit 2500 Wagen pro Monat hatte der Autobauer anfangs gerechnet, nun sind die Auftragsbücher bis ins nächste Jahr hinein noch praller gefüllt. Nach dem Ende des Werksurlaubs soll daher die Produktion von August an noch einmal zulegen. Rund 300 Portugiesen helfen dann. Daheim in Palmela bauen sie unter anderem den VW-Familienvan Sharan und den verwandten Alhambra der spanischen Volkswagen-Tochter Seat. Das Werk dort zählt gut 3400 Beschäftigte. Das Blech des alten Tiguan wird in Wolfsburg gepresst, wo schon der neue Tiguan von den Bändern rollt.

dpa

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